23.01.2018 in Allgemein
Von Claudia Barner 21. Januar 2018 - 13:34 Uhr
Der TV-Journalist Jörg Armbruster gibt beim SPD-Neujahrsempfang in Waldenbuch Einblicke in die Situation im Nahen Osten und stellt dabei interessante Thesen auf.
Waldenbuch - Er ist die große Fanfare zum Auftakt des Jahres. Wenn die Waldenbucher SPD zum Neujahrsempfang lädt, werden die letzten Reste an winterlicher Ermattung aus den Gliedern geschüttelt. Gemeinderäte, Land- und Bundestagsabgeordnete, kommunale Funktionsträger sowie Bürgerinnen und Bürger stimmen sich auf die Herausforderungen der kommenden Monate ein.
Dabei kreist man nicht nur um sich selbst. Bei der 36. Veranstaltung am Freitagabend in der Oskar-Schwenk-Schule war Jörg Armbruster zu Gast. Der frühere ARD-Auslandskorrespondent für den Nahen und Mittleren Osten analysierte die Situation in den Krisengebieten. „Man muss erkennen, dass es sich hier um mehrere Kriege handelt“, sagte er und schlüsselte die Rolle der beteiligten Regime und des Westens sowie die Strukturen des IS auf.
Die Achse zwischen der Türkei und dem Iran sowie die jüngste Militäroffensive gegen die Kurden in Nordsyrien haben seine Hoffnung auf eine Lösung der Konflikte gedämpft. „Es könnte ein neuer Großkrieg entstehen, durch den Europa vor allem humanitär ganz neu gefordert wird“ erklärte Armbruster.
„Das war eine spannende Geschichtsstunde“, stellte Ingrid Münnig-Gaedke fest, die als neue SPD-Fraktionschefin zum ersten Mal durch den Abend führte. Mit den Stadträten Elaine Rauhöft, Walter Keck, Heidrun Rohse und Ferdinando Puccinelli definierte sie die Schwerpunkte der kommunalpolitischen Arbeit im Jahr 2018. Dazu gehören: die Sanierung der Finanzen, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und die Erarbeitung eines integrierten Mobilitäts- und Verkehrskonzepts.
12.12.2017 in Ortsverein
Programmpartei und staatspolitische Verantwortung
Der innerparteiliche Wunsch nach Erneuerung und die vielfältigen Denkanstöße dazu bildeten die thematische Ausrichtung der jüngsten Mitgliederversammlung der SPD Waldenbuch. Der zur Einstimmung von Kreisrat und Ortsvereinsvorsitzendem Manfred Ruckh geschilderte Anspruch der SPD, Programmpartei zu sein, die nach einem Wort von Willy Brandt, berücksichtigen muss, dass jede Zeit ihre eigenen Antworten fordert, sowie die Frage der Regierungsbildung bildete dann den Mittelpunkt der Debatte des Abends.
Dass es an der Vielfalt der politischen Themen nicht fehlt, zeigten die diversen Beiträge und auch der Hinweis auf die weit über 100 Seiten der Ergänzungs- und Änderungswünsche zum Leitantrag und mehr noch die über 500 Seiten des Antragsbuchs zum Parteitag in Berlin. Damit sei das breite Spektrum angedeutet, mit dem die SPD Antworten auf die drängenden politischen Fragen gebe, wie ein Mitglied betonte.
Nach Ansicht verschiedener Diskussionsbeiträger habe sich schon vor dem Bundesparteitag in Berlin die lebendige Beteiligung der Parteimitglieder an der Erneuerung bei dem Ideenreichtum auf dem Landesparteitag in Donaueschingen gezeigt. Der Tenor der Wortäußerungen: Die schmerzliche Niederlage bei der Bundestagwahl habe nicht sprachlos gemacht, sondern für einen Auftrieb gesorgt, an dem sich auch zahlreiche neue Mitglieder eingebracht hätten.
Die Waldenbucher Sozialdemokraten sehen eine Chance in dem von der Parteiführung forcierten Dialog mit den Menschen auf örtlicher Ebene. Auch um auszuloten, wie sozialer Fortschritt, ein Grundanliegen der SPD, bei den Veränderungen durch Globalisierung und Digitalisierung möglich ist.
Mehrere Mitglieder wiesen darauf hin, dass die SPD bereits in ihrem Regierungsprogramm zukunftsorientierte Ideen präsentiert hat. Mit den Vorschlägen für gerechte Steuern, Investitionen, der Qualifizierung arbeitssuchender Menschen, zur Familienarbeitszeit, den Renten sowie dem Plan ‚Das moderne Deutschland’ wurden „programmatische Maßstäbe gesetzt“ (SPD Parteivorstand), eine Beurteilung, der man nur zustimmen könne, diese Konzepte müssten aber auch den Wählern besser vermittelt werden.
Im Sinne der von der Landes-SPD beabsichtigten stärkeren Verankerung in den Gemeinden, soll - auch schon mit Blick auf die Kommunalwahl – das Gespräch mit den Waldenbucher Mitbürgern über die Politik der Sozialdemokratie vorangebracht werden.
Am Schluss der engagiert geführten Diskussion dankte Manfred Ruckh den erschienenen Mitgliedern für die rege Beteiligung und schloss die harmonisch verlaufende Versammlung mit dem Hinweis auf den kommenden Weihnachtsmarkt ab, wo die SPD wieder ihren Stand betreut.
Harald Jordan
07.12.2017 in Allgemein
29.11.2017 in Allgemein
SPD Waldenbuch am Volkstrauertag
Seit ihrer Gründung vor über 150 Jahren befasst sich die SPD mit der Armut. Trotz aller Erfolge in der Sozialpolitik gibt es auch heute noch in Deutschland Armut und Armutsgefährdung, und die Problematik hat nicht nur geschichtliche, sondern auch aktuelle Bezüge im lokalen Horizont, wie bei der jüngsten Veranstaltung am Volkstrauertag deutlich wurde. Gerade an diesem Tag, der einst dem überlebten Heldengedenken diente, ist nach Ansicht der Waldenbucher Genossen Armut einzubeziehen, denn unzählige Opfer von Kriegen und Gewalt leben und lebten in größter Not.
Mit Siegfried Schulz, Pfarrer und Studiendirektor i.R., und Thomas Stürmer, Pfarrer und Diplompsychologe beim Diakonischen Werk in Württemberg, hatten die Waldenbucher Sozialdemokraten fundierte Kenner der Materie als Referenten aufgeboten, die dem zahlreich erschienenen Publikum historische und gegenwärtige Einblicke in das Thema boten.
Gemäß den Ausführungen von Siegfried Schulz gehörte die Armut lange Zeit zu den Grunderfahrungen der Bewohner der kleinen Stadt am Schönbuchrand, von denen ein nicht geringer Teil auf das Betteln verwiesen war und diesem ein Leben lang nicht entrinnen konnte.
Siegfried Schulz: „Um die Mitte des 19.Jahrhunderts zählte man in Waldenbuch 100 arme Familien mit zusammen 362 Personen. Dazu kommen 30 Familien in Glashütte mit noch einmal 128 Personen, die unterstützungsbedürftig waren. Zusammen sind das 490 Personen bei einer Einwohnerzahl von etwa 1850. Rund ein Viertel bis ein Drittel aller Bürgerinnen und Bürger in Waldenbuch konnte wirtschaftlich nicht auf eigenen Füßen stehen.“ Unter ihnen arbeitsunfähige, alte, kranke Personen und eine große Anzahl von Kindern, zu deren aller Unterstützung die Gemeindekasse herhalten musste, in der meistens Ebbe war und deren Hüter zur Bewältigung der schreienden Not Phantasie brauchten.
So wird, wie der passionierte Heimatforscher Siegfried Schulz berichtete, 1843 zur allgemeinen Armutsbekämpfung eine „Industrieschule“ eingerichtet, die von 40 Mädchen besucht wird. Zweimal in der Woche treffen sich die Mädchen, um unter Anleitung einer Lehrerin zu stricken und Weißzeug zu nähen. Sie müssen selbst Werkzeug und Material mitbringen, dürfen aber auch die Erzeugnisse mit nach Hause nahmen. Der Stadt bleiben lediglich die Kosten für die Lehrerin und für das Heizmaterial im Winter.“ Oder: „Eine Baumschule wird angelegt, um den jungen Männern in Waldenbuch die Obstbaumzucht beizubringen. Auch dies ein langfristiges Projekt, das einmal die Stadtkasse schonen soll. Aber weil die Not und der Hunger schon da sind und weil Arbeitsbeschaffung immer besser ist als Almosen zu verteilen, wird eine Idee für ältere Bürger verwirklicht: „... (es) wird einzelnen armen Gemeindeangehörigen Gelegenheit verschafft durch Grabenziehen, Steinschlagen, Holzmachen Brot zu verdienen“.
Die bettelarme Gemeinde versuchte dennoch, den Zusammenhalt zu fördern, half mit „Tatkraft und viel gutem Willen. Siegfried Schulz: „Allen voran der Bürgermeister und die Gemeinderäte. Geld hatte man nicht. Geld musste – im äußersten Notfall - aufgenommen werden und das war stets eine bittere Pille, weil Geldaufnahmen künftige Belastung bedeutete. Mit Brennholz, auch mal mit Bauholz aus dem stadteigenen Wald, war es einfacher. Das spürte man nicht so direkt in der Kasse. Dass die Waldenbucher Markung ihre eigenen Leute kaum ernährte, ließ den Blick und die Hoffnungen bis nach Amerika schweifen. Am Ende des 19. Jahrhunderts waren rund 270 Waldenbucher ausgewandert. Ein Aderlass sondergleichen.“
Die Zeiten und die Verhältnisse haben sich inzwischen auch in Waldenbuch zum Guten gewendet.
Der zweite Referent indes, Thomas Stürmer, wies in seinem Vortrag auf die Fortdauer des Problems hin. „Armut gibt es auch heute bei uns sehr wohl. Aktuell sind in Baden-Württemberg 15,4% der Menschen armutsgefährdet. Das ist ein knappes Sechstel der Bevölkerung. Was bemerkenswert ist: In den letzten Jahren ist diese Quote kontinuierlich angestiegen. Dies hat auch etwas mit den Flüchtlingen zu tun, die in unser Land gekommen sind und bei denen es seine Zeit braucht, bis sie arbeiten und sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen können.“ Einige Gruppen unserer Gesellschaft seien prinzipiell arm. Dies gelte z.B. für Menschen, die Hartz IV/Arbeitslosengeld 2 bezögen.
„Und es gibt“, so Thomas Stürmer, „einige Indikatoren, die darauf hindeuten, dass die Zahl derer, die arm oder armutsgefährdet ist, wächst und dass sich ein Spalt in unserer Gesellschaft öffnet.“ Stürmer bot eindringliche Beispiele aus seiner beruflichen Praxis und zeigte anhand von Zahlen auf, dass sich ein Leben am Minimum nicht nur auf die finanzielle Seite beschränkt. „Es geht nicht nur um Geld, sondern insgesamt um materielle, kulturelle und soziale Mittel. Die betroffenen Menschen fühlen sich oft abgehängt. Und oftmals sind sie es auch. Es ist beunruhigend zu wissen, dass es einen Zusammenhang zwischen Lebenserwartung und Einkommen gibt. Wenn wir das reichste und das ärmste Viertel der Bevölkerung vergleichen, leben arme Frauen acht Jahre, arme Männer im Durchschnitt 11 Jahre kürzer. 31 % der von Armut betroffenen Männer erreicht das 65.Lebensjahr nicht.“ Und Thomas Stürmer sieht hier die Politik auch grundsätzlich gefordert, denn eine Folge von Armutsbedingungen ist: „Viele Arbeitslose sind zwar politisch interessiert, kehren aber der Demokratie den Rücken.“
Ortsvereinsvorsitzender Manfred Ruckh, als Kreisrat und aufgrund persönlichen Engagements mit dem Thema vertraut, dankte in seinem Schlusswort den beiden Referenten für die vielfältigen Denkanstöße, die ihre Ausführungen auch für das lokale politische Handeln brachten und versicherte, dass die Sozialdemokratie im vergleichsweise gut situierten Waldenbuch „Armut“ in all ihren Facetten auch weiterhin in ihre tägliche politische Arbeit einbeziehen werde.
Harald Jordan
01.10.2017 in Veranstaltungen
Eine starke Zahl von Mitgliedern der SPD Waldenbuch trat am vergangenen Mittwochabend den Weg zum Sonnenhof an, um sich in einer Wahlnachlese mit den Ergebnissen der Bundestagswahl zu befassen. Ortsvereinsvorsitzender Manfred Ruckh dankte bei der Begrüßung allen Helfern, die sich während des Wahlkampfs engagiert eingebracht haben beim Plakatieren, an den Info-Ständen, beim Verteilen von Informationsmaterial und bei Hausbesuchen mit dem Wahlkreiskandidaten.
Manfred Ruckh selbst war mit Nils Schmid in Waldenbuch unterwegs und konnte dabei erleben, dass der ehemalige Landesvorsitzende und Wirtschafts- und Finanzminister Baden-Württembergs im direkten Gespräch bei den Waldenbuchern sehr gut ankam. „Aufgrund der guten Platzierung auf der Landesliste haben wir in der Nachfolge von Rainer Arnold, der immer wieder gerne die äußerste westliche Ecke des Wahlkreises Nürtingen besucht hat, auch künftig einen Abgeordneten, der mit seiner Erfahrung in verantwortungsvollen Ämtern und seinem politischen Horizont beste demokratische Politik garantiert“, so Ruckh.
Bei den Mitgliedern war das Bedürfnis groß, ihre bundespolitischen Eindrücke zu artikulieren. Dabei befassten sie sich mit der künftigen grundsätzlichen und personellen Ausrichtung der Partei im Bund. Den Schritt in die Opposition hält die Waldenbucher SPD für die richtige Entscheidung, da die sehr gute Regierungsarbeit der sozialdemokratischen Minister in der großen Koalition nicht den verdienten Nachhall erhalten hat und herbe Verluste eingefahren wurden. Auch die Entscheidung für Andrea Nahles bei der Wahl des Fraktionsvorsitzenden trifft die völlige Zustimmung der Waldenbucher SPD. „Wir waren stets Programmpartei und Gegner von allem Populismus und müssen uns mit diesem Selbstverständnis neu orientieren und neu aufstellen im Bund“, so der Tenor der Versammlung.
Die SPD Waldenbuch, die am Ort die politische Gruppierung mit der ältesten Tradition ist, hat in über hundert Jahren schon einige Rückschläge hinnehmen müssen, aus denen man immer wieder die überlebenswichtigen zukunftsorientierten Konsequenzen gezogen hat. Sonst wäre diese Tradition nicht möglich gewesen. Man wird auch am Ort über Erneuerungnachdenken und zugleich an die eigene geschichtliche Rolle erinnern.
Zunächst am 13.Oktober, bei „70 Jahre Wiedergründung der SPD Waldenbuch“ im Haus der Begegnung, wo die Landesvorsitzende Leni Breymaier sprechen wird. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Man darf auch darauf gespannt sein, welches Jubiläumsgeschenk sich der Ortsverein selbst gemacht hat.
Harald Jordan
24.07.2017 in Ortsverein
Nils Schmid kommt nach Waldenbuch
26. Juli 19.30 Uhr:
Der SPD-Bundestagskandidat für den Wahlkreis Nürtingen, Nils Schmid, kommt am Mittwoch, 26. Juli 2017, nach Waldenbuch. Der frühere baden-württembergische Wirtschafts- und Finanzminister gilt als versierter Kenner ökonomischer Zusammenhänge und will seine Kompetenz künftig in die politische Arbeit im Bundestag in Berlin einbringen.Nils Schmid stellt sich als Kandidat vor und skizziert seine politischen Schwerpunkte. Die SPD Waldenbuch lädt hierzu herzlich ein. Die Veranstaltung mit dem ehemaligen SPD-Landesvorsitzenden findet im Sonnenhof statt und beginnt um 19.30 Uhr.
28.05.2017 in Ortsverein
Herzliche Einladung
zur Veranstaltung am Mittwoch, 7. Juni 2017, 20.00 Uhr, in der Seniorenanlage Sonnenhof, Vordere Seestr. 19 zum Thema "Deutschlands Verantwortung in der Welt"mit MdB Rainer Arnold aus Nürtingen.
Rainer Arnold ist seit 1998 Mitglied im Bundestag, seit 2002 Verteitigungsspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und seit 2004 Mitglied im SPD-Fraktionsvorstand. Nutzen Sie die Chance und sprechen Sie mit uns über die aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland und der Welt..
Über einen zahlreichen Besuch würden wir uns freuen.
Manfred Ruckh
05.04.2017 in Ortsverein
Neue Landes-Generalsekretärin bei Waldenbucher SPD:
Mut-Macherin Luisa Boos
Seit Oktober 2016 ist sie als Generalsekretärin die rechte Hand der SPD-Landesvorsitzenden Leni Breymaier und sucht seitdem das Gespräch mit der Basis: Luisa Boos, die neue Generalsekretärin der Landes-SPD. Die einstige JUSO-Vizevorsitzende ist mit den Gepflogenheiten eines Landesverbandes vertraut, sie kennt die politischen Wellenschläge, das Auf und Ab der Stimmungen und die tägliche Kleinarbeit. Und als alleinerziehende Mutter eines Sohnes kann sie aus eigener Erfahrung mitreden, wenn es um die Gleichstellung von Frau und Mann in Gesellschaft, Beruf und die alltägliche Organisation des Lebens geht.
Nun war sie am vergangenen Freitagabend auf Einladung des Ortsvereinsvorsitzenden Manfred Ruckh Gast der Jahreshauptversammlung im Sonnenhof und sprach über „Zeit für mehr Gerechtigkeit“ sowie ihre Aufgaben und ihre Ziele als Generalsekretärin. Dabei wurde dem zahlreich erschienenen Mitgliederpublikum rasch klar, dass Luis Boos keine Frau von langatmigen Reden ist, sondern begeistert hinter dem steht, was sie vertritt. Sie übernahm von Beginn an die Rolle der politischen Mut-Macherin, die ihre Aufgabe auch darin versteht, die Mitglieder vor Ort mitzunehmen und den gegenwärtigen Aufwind für die SPD politisch zu nutzen.
„Ich freue mich über den hohen Mitgliederzuwachs unserer Partei. Seit Jahresbeginn hat die baden-württembergische SPD über tausend neue Mitglieder zu verzeichnen. Wie Martin Schulz die Menschen in Begeisterung versetzt, habe ich jüngst beim Bundesparteitag direkt erlebt. Und ich bin gewiss, dass er nicht nur den Draht zu den Menschen findet, weil er ihre Sprache spricht, sondern auch durch harte politische Arbeit überzeugen und deshalb bei der Bundestagswahl im Herbst breite Zustimmung als Kanzlerkandidat finden wird“, so Luisa Boos. Sie fügte hinzu: „Wir als Sozialdemokraten müssen ein klares soziales Profil zeigen und unseren Anspruch als Mitgliederpartei im vollen Wortsinne erfüllen.“ Thematisch hob sie die „Schaffung von bezahlbarem Wohnraum“ hervor und nannte als weiteres Ziel die „Bekämpfung der Kinderarmut“, von der in erster Linie Alleinerziehende betroffen seien und stellte die Frage: „Können wie es zulassen, dass es so etwas in einem reichen Land wie Deutschland gibt?“ Ein weiteres zentrales Thema ist für Luisa Boos die Rente und die mit ihr zusammenhängende Sicherung des Lebensstandards.
Die spannende politische Tour d’Horizon der Generalsekretärin wurde mit großem Beifall bedacht, man spürte den Aufbruch, den die Worte transportierten. Die anschließende Diskussion ließ kaum ein aktuelles Thema aus und fand rege Beteiligung.
In seinen abschließenden Dank kleidete Manfred Ruckh den Wunsch, dass Luisa Boos trotz eines engen Terminkalenders bald wieder einmal den Weg nach Waldenbuch auf sich nehmen wolle. Über die Berichte und die weitere Tagesordnung der Jahreshauptversammlung informieren wir in der nächsten Ausgabe der Stadtnachrichten.
08.02.2017 in Ortsverein
Informationsveranstaltung zur
Änderung des Pflegestärkungsgesetzes – Neuerungen 2017
Das geht uns alle an, die Bevölkerung wird älter, die individuelle Gefahr, an Demenz zu erkranken, steigt, die Politik ist gefordert. „Pflege“ ist zu einem allgegenwärtigen Begriff geworden und zu Jahresbeginn sind verschiedene gesetzliche Neuerungen in Kraft getreten.
Deshalb lädt der SPD-Ortsverein Waldenbuch herzlich ein zur Informationsveranstaltung am Dienstag, 21. Februar 2017, 19.00 Uhr,
in der Seniorenwohnanlage Sonnenhof, Vordere Seestr. 19
Thema: Was ist neu, an der Pflege?
Das zweite Pflegestärkungsgesetz (PSG II) zum 1.Januar 2017.
Referenten sind MdB Heike Baehrens, Bundestagsabgeordnete aus Göppingen, die im Bundestagsauschuss für Gesundheit direkt an der Erarbeitung der Gesetzesmaßnahmen beteiligt war und so aus erster Hand informieren wird und Philipp Kocher, Teamleiter der AOK – Die Gesundheitskassen Stuttgart-Böblingen
Insbesondere wird die Pflegebedürftigkeit und ihr veränderter Begriff im Zentrum der Ausführungen stehen, sieht das Gesetz jetzt doch vor, die bisherige Konzentration auf körperliche Einschränkungen und der damit zusammenhängenden Pflege durch eine begriffliche Ausweitung auf seelisch-mentale Beeinträchtigungen zu ergänzen, denn viele demenzkranke Menschen sind oft körperlich kaum eingeschränkt und können dennoch psychisch ihren Alltag nicht organisieren.
Einen „Quantensprung für die Pflege in Deutschland“ – so nennt Gesundheitsminister Gröhe die Reform der Pflegeversicherung, die ab 1. Januar 2017 in Kraft tritt. Viele Pflegebedürftige und Pflegende Angehörige sind verunsichert. Was bedeutet es, wenn es ab dem 1. Januar 2017 statt bisher 3 Pflegestufen dann 5 Pflegegrade geben wird? Welches Ziel hat diese Gesetzesreform? Was ändert sich genau? Wir informieren über die Neuerungen und Änderungen des Pflegestärkungsgesetzes. PSG II/2017- Wer kennt sich da noch aus?
08.11.2016 in Ortsverein
Herzliche Einladung des SPD Ortsverein Waldenbuch zur Veranstaltung am Volkstrauertag
Sonntag, 13. November 2016 um 18.00 Uhr
Im Haus der Begegnung,Bahnhofstrasse 6
Zum Thema :
Mit Birgit Kipfer MdLi.R.und Landessprecherin
von der Vereinigung Gegen Vergessen Für Demokratie
und Siegfried Schulz, Pfarrer und Studiendirektor i.R.
Musikalische Begleitung Lisa Borg Klavier und Anja Borg Geige .
23.06.2016 in Ortsverein
Einladung zum SPD-Ausflug
„Gemeinsam etwas unternehmen, Miteinander ins Gespräch kommen, Neues sehen,
Geschichte verstehen“, unter diesem Motto steht der alljährliche Ausflug des SPD-Ortsvereins Waldenbuch.
Am 2.Juli ist es wieder soweit, diesmal steuern die Sozialdemokraten das kleine Städtchen Königsbronn in der Nähe von Heidenheim an, um dort die Georg-Elser-Gedenkstätte zu besuchen.
Georg Elser wurde 1903 in dem kleinen württembergischen Ort Hermaringen geboren und 1945 im Konzentrationslager Dachau, wenige Tage vor der Befreiung durch US-Truppen ermordet. Der gelernte Schreiner hatte am 8.11.1939 ein Attentat auf Adolf Hitler verübt, der an diesem Abend im Bürgerbräukeller in München eine Rede hielt. Da er früher als erwartet den Ort verließ, scheiterte Elser, der den Anschlag auf sich allein gestellt ausführte. Mit seiner mutigen Tat wollte Elser den Krieg verhindern.
Die ständige Ausstellung der Gedenkstätte zeigt Fotos und Dokumente über Leben und Tat Georg Elsners. Nach einem Film und der Führung durch die Gedenkstätte steht ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm. Anschließend bietet sich auf einem historischen Spaziergang die Gelegenheit, Königsbronn und seine nähere Umgebung, mit Itzelberger See, zu erkunden.
Auf einen interessanten Ausflug freuen sich die Gemeinderatsfraktion und der Ortsverein der SPD Waldenbuch. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlichst eingeladen, sich anzuschließen.
Wir bitten um telefonische Anmeldung oder Anmeldung per E-Mail bis zum 28.06.2016 bei:
Ingrid Münnig-Gaedke <gaedke.wabu@t-online.de> U. Doster 530106
Walter Keck <keck.waldenbuch@freenet.de> M. Ruckh 20345
07.03.2016 in Ortsverein
Landtagswahl 2016
Am Sonntag, 13. März 2016
ist eine Richtungswahl.
Zusammenhalt und soziale Sicherheit - auf die SPD kommt es an.
Wir leben in Zeiten der Unsicherheit und großer sozialer Herausforderungen-
In diesen Zeiten muß man zusammen halten und Haltung zeigen. Als Demokraten müssen wir alle gemeinsam zeigen, dass rechtsextreme und rassistische Parteien keine Chance haben. Demokratiefeindliche Parteien gehören nicht in den Landtag.
Mit Nils Schmid an der Spitze hat die SPD-Regierungsmanschaft unser Land wirtschaftlich stärker sozial gerechter und sicherer gemacht. Wer diesen Kurs fortsetzen will, muss SPD wählen.
Mit Florian Wahl haben wir seit 2011 einen hervorragenden Abgeordneten für den Wahlkreis 5. Damit Florian Wahl weiterhin Abgeordneter sein kann, muss SPD wählen.
Unabhängig davon, ob sie der SPD nahe stehen oder nicht, nutzen sie ihr Wahlrecht!
Geben sie der Regierung die Möglichkeit die Entscheidungen dieser Wahlperiode auch in der kommenden erfolgreich umzusetzen. Gehen sie auf jeden Fall wählen und wenn sie dann ihr Kreuz bei der SPD setzen, freuen wir uns um so mehr!
SPD Ortsverein
Manfred Ruckh und Harald Jordan
07.03.2016 in Ortsverein
Zur unserer Jahreshauptversammlung
am Freitag, den 18. März 2016 um 19.00 Uhr
in der Altenwohnanlage Sonnenhof
lade ich hiermit gemäß § 7 unserer Ortsvereinssatzung herzlich ein.
Als Tagesordnung ist vorgesehen:
Manfred Ruckh , Vorsitzender
Harald Jordan, stellv. Vorsitzender
10.11.2015 in Fraktion
Für alle interessierten Waldenbucher Bürger gibt es hier die kompletten Haushaltsanträge für 2016 unserer Gemeinderatsfraktion zu nachlesen.
10.11.2015 in Kreistagsfraktion
Pressemitteilung
Klausur der SPD-Kreistagsfraktion
Brenner: Soziale Themen im Mittelpunkt
Auf ihrer diesjährigen Klausurtagung rückte die SPD-Kreistagsfraktion soziale Themen in den Mittelpunkt. Nach den Worten des Fraktionsvorsitzenden Dr. Tobias Brenner gelte es vor allem auf die Herausforderungen bei der Flüchtlingsunterbringung und der Schaffung bezahlbaren Wohnraums Antworten zu finden.
Die Genossinnen und Genossen waren sich im Gegensatz zur Verwaltung einig, dass es für den Landkreis kein Kriterium sein könne, Leistungen in erster Linie an den Durchschnittswerten anderer Kreise zu orientieren. So wie man auf den Spitzenplatz bei der Wirtschafts- und Steuerkraft stolz sein könne, könne man dies auch auf die größere Hilfs- und Unterstützungskraft, die sich naturgemäß in den Kosten wider spiegele.
Vor allem die zunehmende Zahl der Flüchtlinge gelte es menschlich unterzubringen und zu betreuen. Dabei müsse man weiter auf eine möglichst dezentrale Unterbringung mit Begleitung durch Fachkräfte setzen.
Besorgt zeigte sich die Fraktion, dass zunehmend mehr Menschen im Ballungsraum keinen bezahlbaren Wohnraum fänden „und zwar nicht nur Menschen mit geringem, sondern auch Menschen mit durchschnittlichem Einkommen“, so Brenner. Die Kreistagsfraktion fordert hier eine stärkere Koordinierungs- und Moderatorenrolle des Kreises und die Einrichtung eines „Runden Tisches Sozialer Wohnungsbau“ aller mit dem Thema befassten Institutionen. Die Bedeutung des Themas unterstreicht Brenner mit Zahlen: „Dem Bedarf von rund 11.000 sozialen Mietwohnräumen steht im Kreis ein Bestand von nur gut 500 gebundenen Mietwohnungen entgegen, was durch die Welle der Flüchtlinge noch verstärkt wird“, wenngleich er einräumen musste, dass vor allem das Land und die Städte und Gemeinden gefordert wären.
Darüber hinaus gälte es die Entwicklung der sozialrechtlichen Mietobergrenzen im Auge zu behalten.
Nicht locker lassen will die SPD auch bei der Einführung eines Sozialtickets sowie bei der Stärkung der Schulsozialarbeit.
Hoffnungen setzt die SPD-Kreistagsfraktion auf einen neuen hauptamtlichen Behindertenbeauftragen, der nicht zuletzt die Quote der Beschäftigten mit besonderem Hilfebedarf im Landratsamt selbst zum Thema machen könnte.
Zuversichtlich sind die Fraktionsmitglieder, mit einem Zentralklinikum auf dem Flugfeld und Investitionen in den Häuser Leonberg und Herrenberg eine qualitativ gute, wohnortnahe Gesundheitsversorgung für die Bevölkerung stemmen zu können, „allerdings nur mit Hilfe des Landes“, so Brenner.
10.11.2015 in Ortsverein
In der gut besuchten Mitgliederversammlung am Freitag, 23. Oktober im Haus der Begegnung stand im Mittelpunkt die Ehrungen von Mitgliedern. OV-Vorsitzender Manfred Ruckh konnte dazu auch den Landtagsabgeordneten Florian Wahl begrüßen. Bevor die Ehrungen duchgeführt wurden, ging Manfred Ruckh auf die Jahre 1965 und 1975, die Zeit, als die geehrten Mitglieder Ingrid Ziegler (50 Jahre), Fritz Grauer, Georg Göpfert und Ursula Leiser (alle 40 Jahre) eingetreten sind. Manfred Ruckh dankte den Jubilaren für ihren Einsatz und ihre Treue zur SPD.
Von der SPD werden gerade in unserer Zeit Antworten erwartet, die Orientierung geben. Die SPD hat in ihrer großen Geschichte immer Lösungen für die großen Probleme gesucht und sie auch gefunden. In der anschließenden Diskussion wurde die aktuelle Flüchtlingsthematik in Bund, Land und Waldenbuch besprochen.
12.10.2015 in Fraktion
In der letzten Gemeinderatssitzung diskutierten die Gemeinderäte mit großem Ernst die aktuelle Situation zur Unterbringung von Flüchtlingen in Waldenbuch. Bisher konnten 30 Personen erfolgreich dezentral untergebracht und betreut werden. Allerdings werden in nächster Zeit weitere Flüchtlinge nach Waldenbuch kommen, denn die Flüchtlingszahlen steigen stetig.
Wir wollen uns unserer Verantwortung stellen! Dennoch wird auch Waldenbuch nicht um die Aufstellung von Containern herumkommen. Dafür werden aktuell zwei Standorte geprüft, weitere stehen auf einer Liste der Stadtverwaltung. Für das Grundstück „Im Gaiern 9“ wünschen wir uns allerdings eine Bebauung in Festbauweise, um hier im Städtle dauerhaften Wohnraum zu schaffen.
Viele Bürgerinnen und Bürger verfolgten die Sitzung aufmerksam. Die Gemeinderäte teilen die Besorgnisse vieler Menschen, ob und wie die Herausforderungen nicht nur der Unterbringung, sondern auch der Integration in die Gesellschaft gemeistert werden können.
Aber Jammern und Schwarzmalen helfen nicht weiter.
Jetzt kommt es darauf an, dass alle Waldenbucher Bürgerinnen und Bürger gemeinsam die schwierige Aufgabe stemmen, unabhängig davon, ob sie schon seit Generationen hier leben oder erst nach dem 2. Weltkrieg kamen, ob sie als sog. „Gastarbeiter“ oder nach der Wende oder wann und warum auch immer nach Waldenbuch gekommen sind!
Ingrid Münnig-Gaedke, SPD-Fraktion
10.09.2015 in Ortsverein
Liebe Mitbürgerinnen/Mitbürger,
der SPD Ortsverein ist aus der wohlverdienten Sommerpause zurück. Wir waren allerdings nicht untätig. Hier nun einige Berichte und Bilder von unseren Aktivitäten der letzten Wochen.
Bilder Sommerferienprogramm 2015
Besuch MdL Florian Wahl in Waldenbuch
Bericht vom Ausflug des Ortsvereins nach Grafeneck
Bericht Besuch MdB Rainer Arnold
02.07.2015 in Ortsverein
MdB Rainer Arnold kommt nach Waldenbuch
Mittwoch, 15.Juli, 19.00 Uhr, Seniorenanlage Sonnenhof, Vordere Seestraße
Politik aus erster Hand ist angesagt, wenn Rainer Arnold am 15.Juli zu einer Veranstaltung des SPD-Ortverein Waldenbuch kommt. Waldenbuch, westlichster Ort seines Wahlkreises sind dem Nürtinger Bundestagsabgeordneten traditionell ein beliebtes Ziel. Kennt der gebürtige Stuttgarter doch die Stadt in reizvoller Lage nicht erst seit dem Beginn seiner politischen Tätigkeit.
Bei dem Informationsabend im „Sonnenhof“, Beginn ist 19.00 Uhr, bietet sich den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit den drängendsten Fragen der Berliner Politik nachzugehen. Rainer Arnold lädt ein zu einer politischen Tour d’Horizon, bei der er die Zusammenhänge der aktuellen Themenschwerpunkte in den Fokus rückt: vom geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen „TTIP“ über die Vorratsdatenspeicherung und die humanitäre Herausforderung der dramatischen Flüchtlingsproblematik bis hin zur gegenwärtigen europapolitischen Brisanz.
Rainer Arnold, vor wenigen Tagen 65 Jahre alt geworden und mit dem Berliner politischen Betrieb seit langem vertraut, startete seine politische Laufbahn in der Kommunalpolitik als Gemeinderat in Filderstadt und als Kreisrat im Kreis Esslingen sowie in der Regionalversammlung Verband Region Stuttgart. Seit 1998 – nunmehr in der fünften Wahlperiode - ist er Mitglied des Bundestages und trat dort vor allem als Verteidigungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und als Mitglied im Verteidigungsausschuss und Auswärtigen Ausschuss in den Vordergrund.
16.06.2015 in Ortsverein
Pünktlich zum 40. Jährigen Jubiläum erstrahlte die Sonne über Waldenbuch, so dass unsere Jubiläums-Hocketse ein voller Erfolg wurde. Zur Bildergalerie
Ein Teilerlös der Tombola geht dieses Jahr der Tour Ginkgo 2015 und damit dem "Verein Hilfe für kranke Kinder e.V." der Kinderkliniken Tübingen zu Gute. Nähere Informationen gibt es unter www.tour-ginkgo.de oder www.hilfe-fuer-kranke-kinder.de
04.06.2015 in Pressemitteilungen
Abgeordneter Wahl und Bürgermeister Lutz besuchen gemeinsam Ausstellung zur Einbruchssicherung - Wahl: „Wichtiger Beitrag zur Einbruchsprävention“
Der Landtagsabgeordnete Florian Wahl und der Waldenbucher Bürgermeister Michael Lutz haben am Freitag, den 29. Mai, eine Ausstellung zur Einbruchssicherung in der Waldenbucher Kreissparkasse besucht. Zugegen war auch die SPD-Stadträtin Ingrid Münnig-Gaedke. Die Wanderausstellung wird von der Kreissparkasse Böblingen in Kooperation mit der Kriminalpolizei Böblingen bereitgestellt und soll die Bevölkerung aufklären, wie man sich und sein Eigenheim effektiv gegen Einbrüche schützen kann. Die Ausstellung wird noch in anderen
Filialen der Kreissparkasse im Kreis Böblingen zu sehen sein. „Es ist vorbildlich, wie die Kreissparkasse sich gesellschaftlich engagiert und darüber aufklärt, was man gegen Einbrüche tun kann", so der Landtagsabgeordnete Florian Wahl.
20.05.2015 in Ortsverein
Rede von Harald Jordan, Stellvertretender Vorsitzender der SPD Waldenbuch, bei der Gedenkveranstaltung „70 Jahre Kriegsende“ 8. Mai 2015
Waldenbuch 1945 – vom Chaos zur Ordnung
Es ist uns, die wir der Ereignisse vor 70 Jahren gedenken, erspart geblieben, jene Tage vom Chaos zur Ordnung durchleben zu müssen, wie die Geschichte es den Zeitgenossen auferlegte. Am 20. April 1945 zeigte sich die Vorhut der französischen Armee auf den südlichen Hügeln über der Stadt. Es kam zur Beschießung, doch da man den Eroberern mit weißem Tuch, eine wahrhaft mutige Tat, entgegenging und signalisierte, dass man das Städtchen kampflos übergebe, blieben die Schäden begrenzt.
Es folgten aber Tage, an denen die Lebensbedingungen von den einrückenden marokkanischen Sturmtruppen bestimmt wurden, Ordnung war, was die in französischen Uniformen steckenden Nordafrikaner darunter verstanden. Wie in anderen Städten.....
28.04.2015 in Ortsverein
Am 8. Mai 1985 pflanzte der SPD-Ortsverein Waldenbuch am neuen Kindergarten Mühlhalde eine Linde (Friedenslinde), zur Erinnerung an 40 Jahre Kriegsende 1945.
Rückblick:
8. Mai 1945: Deutschland kapitulierte bedingungslos. 55 Millionen Tote waren zu beklagen, Millionen Verletzte, Kriegsgefangene, Flüchtlinge und Vertriebene waren die Bilanz des zweiten Weltkrieges.
70 Jahre Kriegsende wir wollen erinnern!
30.03.2015 in Ortsverein
WIR TRAUERN UM DIE OPFER VON FLUG 4U9525.
UNSERE GEDANKEN SIND BEI DEN ANGEHÖRIGEN.
Wir können nur erahnen, welchen Schmerz die Familien und Freunde der Fluggäste und der Bordcrew, die gestorben sind, durchleben. Unsere Gedanken und unser tiefstes Mitgefühl sind bei den Betroffenen. Sie brauchen nun viel Kraft und Beistand bei der Bewältigung dieses entsetzlichen Dramas. Wir danken allen, die den Trauernden zur Seite stehen und ihnen Halt geben. Wir danken auch den Einsatzkräften vor Ort, die unter schwierigsten Bedingungen zur Unglücksstelle im zerklüfteten Bergmassiv vordringen, um den Hinterbliebenen Gewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen zu verschaffen.
Manfred Ruckh

Politische Arbeit an der Basis
lebt in erster Linie vom ehrenamtlichen Engagement der handelnden Personen.
Das reicht aber leider nicht aus.
Für viele Aktivitäten fallen auch Kosten an, wie zum Beispiel Raummieten, Flyer drucken, Bewirtungsauslagen, Infomaterial, und vieles mehr.
Wenn Sie die politische Arbeit des SPD-Ortsvereins Waldenbuch unterstützen möchten, würden wir uns über ihre Spende freuen.
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