Herzlich willkommen!

Liebe Besucherinnen und Besucher,

ich heiße Sie herzlich willkommen auf der Internetseite des SPD Ortsvereins Waldenbuch. Auf den folgenden Seiten können Sie sich über unsere Arbeit, unsere Aktivitäten oder die Köpfe der Waldenbucher SPD informieren. Wir freuen uns über jeden Besuch und jede Anregung.

Herzliche Grüße

Manfred Ruckh

- Ortsvereinsvorsitzender -

- Kreisrat -

 

14.06.2018 in Ankündigungen

43. Kalkofen-Hocketse der SPD Waldenbuch

 

Vier Jahrzehnte hat sie nun auf dem Buckel und zeigt sich immer wieder jung, die traditionelle Kalkofen-Hocketse der SPD Waldenbuch beim Hallenbad, ein Treffpunkt für Jung und Alt gleich welcher politischen Couleur.

Auftakt am Samstag, 7. Juli 2018 ist um 12.00 Uhr. Wie immer ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Es gibt Leckeres vom Grill und Getränke für jeden Geschmack. Natürlich sind auch Kaffee und Kuchen im Angebot.

Die Hocketse ist in jedem Jahr beste Gelegenheit zum „Schwätzen“, weshalb SPD-Chef Manfred Ruckh und sein Organisationsteam hoffen, dass Petrus ein Einsehen hat und gutes Wetter schickt.

Manfred Ruckh

 

24.04.2018 in Ankündigungen

200 Jahre Karl Marx 1818 – 2018

 

SPD Waldenbuch

200 Jahre Karl Marx 1818 – 2018

Veranstaltung mit Paul Schobel zu Kapitalismus und Ungleichheit

In zahlreichen Veranstaltungen wird in diesem Jahr Karl Marx gedacht, der vor 200 Jahren, am 5. Mai 1818, als Sohn eines Rechtsanwalts in Trier geboren wurde. Noch immer kursieren die unschärfsten Zerrbilder von dem großen Denker, Philosophen, Ökonomen und Führer der internationalen Arbeiterbewegung in den Köpfen der Menschen, was wahrscheinlich weniger an seinen revolutionären Ideen liegt als an seinen Nachfolgern und Gegnern, die ihn für ihre jeweiligen Interessen in Dienst genommen und dadurch eine angemessene Beschäftigung mit ihm immer wieder eher behindert als befördert haben.

Die SPD Waldenbuch wird den 200. Geburtstag zum Anlass nehmen, auf einer Veranstaltung an die epochale Rolle der politischen und ökonomischen Theorien von Marx zu erinnern. Gemeinsam mit Friedrich Engels hinterließ er ein gewaltiges Werk, das noch heute die internationale Forschung und Politik beeinflusst. Auch der sogenannten 68er-Bewegung, derer in diesen Tagen in den Medien nach fünfzig Jahren gleichfalls breite Aufmerksamkeit zuteil wird, gaben die Schriften von Marx grundlegende Impulse.

Es spricht Paul Schobel, Kath. Betriebsseelsorger i.R. Böblingen, versierter Kenner der Zusammenhänge und über Jahrzehnte als Betriebsseelsorger mit den Folgen kapitalistischer Produktionsweise vertraut. Man darf auf seine Ausführungen zu „Kapitalismus und Ungleichheit: Was die SPD von Karl Marx lernen kann“ gespannt sein. In Ergänzung zu seinen Ausführungen wird anschließend die Frage erörtert, wie Karl Marx die politische Praxis der frühen Sozialdemokratie im 19.Jahrhundert wegweisend angeregt und das öffentliche Bild von der SPD beeinflusst hat.

Karl Marx, dessen Ziel es war, das Leben der arbeitenden Massen vom Elend zu befreien,  lebte selbst unter schwierigsten materiellen Verhältnissen und unter Überlast an Arbeit im Exil. Doch schon 1835 hatte er als 17-jähriger in seinem Abituraufsatz ein für ihn passendes Lebensmotto aufgeschrieben: „Wenn wir den Stand gewählt, in dem wir am meisten für die Menschheit wirken können, dann können uns Lasten nicht niederbeugen.“

Die Veranstaltung mit Paul Schobel findet statt am Mittwoch 9. Mai 2018, um 19.30 Uhr, Seniorenwohnanlage Sonnenhof, Vordere Seestrasse 19, 71111 Waldenbuch statt.

Interessenten sind herzlich willkommen.

 

Harald Jordan

 

06.03.2018 in Ankündigungen

Jahreshauptversammlung am 21. März

 

Zur unserer Jahreshauptversammlung

 

Mittwoch, 21. März 2018 um 19.00 Uhr

 Seniorenwohnanlage Sonnenhof, Vordere Seestraße 19

 

laden wir herzlich ein.

 

Als Tagesordnung ist vorgesehen:

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Genehmigung bzw. Ergänzung der Tagesordnung
  3. Begrüßung neuer Mitglieder
  4. Tätigkeitsbericht des Vorstands
    - der Vorsitzenden
    - Kassiererin
  5. Bericht der Revisoren
  6. Aussprache zu den Berichten
  7. Entlastung des Kassiererin
  8. Entlastung des Vorstands
  9. Wahlen
    - Wahl eines Wahlvorstands
    - Wahl der/des 1. Vorsitzenden
    - Wahl der/des stellvertretenden Vorsitzenden
    - Wahl der Kassiererin / des Kassiers
    - Wahl der Schriftführerin / des Schriftführers
    - Wahl der/des Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit/Internet
    - Wahl der Beisitzer/innen
    - Wahl der Revisoren/innen
  10. Bericht Buchprojekt
  11. Bericht der Gemeinderatsfraktion
  12. Bericht vom Kreistag
  13. Verschiedenes


Manfred Ruckh , Vorsitzender

Harald Jordan, stellv. Vorsitzender

 

11.02.2018 in Allgemein

Mitgliederversammlung der SPD Waldenbuch

 

Mitgliederversammlung der SPD Waldenbuch

Basisdemokratie und „Groko“

Am Mittwoch, 7.Februar, traf sich die  Waldenbucher SPD zu ihrer jüngsten Mitgliederversammlung im Sonnenhof, die ganz im Zeichen der an diesem Tag abgeschlossenen Berliner Koalitionsverhandlungen stand.

Nach einer thematischen Skizzierung der Koalitionsvereinbarung  durch den Ortsvereinsvorsitzenden und Kreisrat Manfred Ruckh folgte eine angeregte Diskussion, die das aktuell gemischte Stimmungsbild vor Ort widerspiegelte.

Auch in der Waldenbucher SPD gehen die Meinungen zur großen Koalition auseinander. Engagiert wurden Für und Wider behandelt und wobei es sich zeigte, dass es nicht nur um die Regierungsbeteiligung geht, sondern nach den Erfahrungen der letzten vier Jahre auch um die Frage der sozialdemokratischen Identität. In den bisherigen Bündnissen mit der Union  habe die SPD gemäß ihres Selbstverständnisses immer staatsbürgerliche Verantwortung übernommen und viel für die Bürgerinnen und Bürger des Landes erreicht, was sich allerdings in den beiden letzten Auflagen der großen Koalition nicht in der Wählergunst ausgedrückt habe. Zu groß ist bei den Skeptikern nun  die Sorge, dass die SPD erneut verlieren wird.

Andererseits, so der Tenor der Befürworter, habe sich die SPD in ihrer langen und von großen politischen Erfolgen begleiteten Geschichte nie verweigert, immer hätten die Interessen der Menschen und des Landes auch in schwierigsten Lagen für sie im Vordergrund gestanden.

Sie schlossen sich der Bewertung von Martin Schulz an: „Der von mir gemeinsam mit der SPD-Parteispitze ausverhandelte Koalitionsvertrag sticht dadurch hervor, dass er in sehr vielen Bereichen das Leben der Menschen verbessern kann. Ich habe immer betont, dass - sollten wir in eine Koalition eintreten – wir das nur tun, wenn unsere sozialdemokratischen Forderungen nach Verbesserungen bei Bildung, Pflege, Rente, Arbeit und Steuer Einzug in diesen Vertrag finden. Ich bin stolz sagen zu können, dass das der Fall ist. Insbesondere ist die Neuausrichtung der Europapolitik ein großer Erfolg.“

Manfred Ruckh dankte am Schluss für die rege Beteiligung an der Aussprache. Sein Fazit: „Die auch in Waldenbuch wetteifernden Standpunkte lassen den Ausgang des Mitgliederentscheids mit Spannung erwarten. Unsere lebhafte Debatte ist aber ein Beispiel für basisdemokratische Willensbildung und hat gezeigt, dass sich die Waldenbucher SPD auch im Jahr 2018 ganz im Sinne von Willy Brandt auf der Höhe der Zeit bewegt.“

 

04.02.2018 in Fraktion

Nein zur Gebührenerhöhung für den Kindergartenbesuch

 

 

 

In der letzten Gemeinderatssitzung standen der Bedarfsplan für Kindergärten und die Erhöhung der Kindergartengebühren auf der Tagesordnung. Zuvor hatten wir, drei Gemeinderäte, Verwaltung, Erzieherinnen und Eltern, die selben Themen bereits im Kindergartenbeirat ausführlich diskutiert. Bei der Bedarfsplanung ist davon auszugehen, dass wir bis ca. Ende 2020 eine zusätzliche Kindergartengruppe eröffnen müssen. Diese soll nach unser aller Vorstellungen im dann zweigruppig neu errichteten Kindergarten Glashütte untergebracht werden. Sollte darüber hinaus zu späterer Zeit nochmals eine Kindergartengruppe von Nöten sein, könnte diese nach unserer Meinung eine Waldkindergartengruppe sein. Wir hatten dazu einen Haushaltsantrag gestellt. Bei der Frage wo diese dann sein sollte, konnten wir dem Vorschlag der Verwaltung, ausschließlich zu versuchen, sie beim Kindergarten Weilerberg unterzubringen, nicht zustimmen. Wir hätten diesen Punkt gerne offener gelassen, so dass man z. B. auch eine zweite Waldkindergartengruppe auf dem Hasenhof hätte in Erwägung ziehen können. Einen weiteren Punkt, der unseren Haushaltsantrag betrifft, war die Etablierung eines umweltfreundlichen Profils für den Kindergarten Gänsäcker/Kühäcker. Die Entscheidung darüber wurde auf 2020 vertagt, wenn der Kindergarten dann auch gebaut ist.

Weiter beschäftigten wir uns mit der Perspektive für unter Dreijährige. Hier ist eine weitere Gruppe in absehbarer Zeit nicht nötig, da die Kapazitäten noch ausreichen, bzw. im Kleinkindhaus Pestalozziweg auch schnell erweitert werden können.

Der Gebührenerhöhung von 4% für den Besuch der Kindergärten haben wir nicht zugestimmt. Leider wurden wir von den anderen Fraktionen überstimmt. Wir sind wie in den Jahren zuvor der Meinung, dass die Gebühren nicht mehr als 10% der Gesamtkosten abdecken müssten. Wir sind aber immer noch bei 12,5% und daher lehnten wir die Gebührenerhöhung ab. Bei einer Gesamteinnahme von gut 300.000 € Kindergartengebühren bringt die Erhöhung der Stadt nur rund 12.000 € an Mehreinnahmen. Die Stadt könnte darauf verzichten, für die Eltern sind die Mehrausgaben schon spürbar. Wir hätten hier gerne ein klares Zeichen für die Unterstützung besonders der unteren Einkommensschichten, oftmals junger Familien und Alleinerziehender, gesetzt. 

Grundsätzlich sind wir der Meinung, dass die Finanzierung der Kindererziehung eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, die nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängig sein sollte. So ist jetzt die Gebührenbefreiung auch im neuen Koalitionsvertrag vereinbart. Wenn dieser umgesetzt wird – hoffentlich zügig – erwarten wir, dass wir die Kosten für den Gebührenausfall angemessen erstattet bekommen, so dass wir ihn als Stadt dann auch finanzieren können.

 

Heidrun Rohse für die SPD-Fraktion

 

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