Herzlich willkommen!

Liebe Besucherinnen und Besucher,

ich heiße Sie herzlich willkommen auf der Internetseite des SPD Ortsvereins Waldenbuch. Auf den folgenden Seiten können Sie sich über unsere Arbeit, unsere Aktivitäten oder die Köpfe der Waldenbucher SPD informieren. Außerdem erfahren Sie Wissenswertes über die Arbeit der SPD-Faktion im Gemeinderat.

Wir freuen uns über jeden Besuch und jede Anregung.

Herzliche Grüße

Manfred Ruckh

Ortsvereinsvorsitzender

 

29.11.2019 in Kommunalpolitik

Chance vertan - Haushaltsberatungen in Waldenbuch

 

Seit nunmehr über zehn Jahre beschäftigen sich Stadtverwaltung und Gemeinderat mit der Realisierung eines „Gesamtverkehrskonzepts“ für Waldenbuch. So bereits in der Gemeinderatssitzung am 17.11.2009, wo es eine Fülle an Analysen, Plänen und Fallstudien zu beackern galt. Vornehmlich ging es damals um den Bau des sogenannten Brillenkreisels, wo es auch gegenteilige Meinungen gab – insbesondere was den Kreisel an der Weilerbergstraße betraf. Aus heutiger Sicht kann man sagen, eine richtige Entscheidung getroffen zu haben. Gleiches gilt für den Kreisel bei der Liebenau. Alle Kreisel funktionieren, warum soll dies beim vorgesehenen Kreisverkehr am Farrenstall nicht der Fall sein. Um die Situation an der Esso-Tankstelle zu entspannen, schlug Verkehrsplaner Dieter Stahl bereits damals einen weiteren Kreisverkehr an der Einmündung der Echterdinger Straße in die Stuttgarter Straße vor.

 

Ein Kreisverkehr sorgt für einen gleichmäßigeren Verkehrsablauf, da schon kleine Lücken im Verkehrsfluss zum Einfahren in den Kreisel genutzt werden können. Somit treten für die Verkehrsteilnehmer bei geringen und mittleren Verkehrsstärken, aber auch zu Spitzenverkehrszeiten, keine oder nur kurze Wartezeiten auf. An signalgeregelten Kreuzungen hingegen ergeben sich selbst bei geringen Verkehrsstärken Wartezeiten durch die Rotphasen. Natürlich ist das Ganze nicht zum Nulltarif zu bekommen, was die Fraktionen der Grünen und der Freien Wähler dazu bewog, durch entsprechende Haushaltsanträge das ganze Projekt zu entkernen bzw. ganz in Frage zu stellen.

Nach den vorliegenden Zahlen belaufen sich die Kosten auf 2.964.000 €, abzüglich der zu erwartenden Zuschüsse von Land und Landkreis wären bei der Stadt Kosten in Höhe von 2,2 Millionen € verblieben. Wie nun Baudirektor Andreas Klein vom Regierungspräsidium in der Sitzung am 26.11.2019 ausführte, erhält das Land Baden-Württemberg ab dem Jahr 2020 Finanzhilfen nachdem Gemeindefinanzierungsgesetz, mit denen der Bund Verkehrsinvestitionen in den Gemeinden unterstützt. Demnach ist der kommunale Anteil an den Gesamtkosten zusätzlich zu 50 % förderfähig. Es verbleiben also bei Stadt nur noch Kosten in Höhe von gut einer Mio €. Trotz dieser neuen Situation blieben Grüne und Freie Wähler bei ihrer Haltung und lehnten das Vorhaben – ohne Not – mit 11 zu 7 Stimmen ab. Eine aus unserer Sicht nicht nachvollziehender Beschluss, zumal an diesem Abend keine endgültige Entscheidung oder gar ein Baubeschluss getroffen worden wäre. Man hätte im weiteren Verlauf abwarten können, bis genauere Zahlen - auch was eventuelle Mittel aus dem Ausgleichsstock betrifft - auf dem Tisch liegen. So aber hat man nach unserer Auffassung eine große Chance vertan – leider. Weitsicht und kommunales Verantwortungsbewusstsein sehen anders aus.

 

Für die SPD-Fraktion

Walter Keck     

 

28.11.2019 in Allgemein

SPD-Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag

 

Gegen Gewalt

Auch die diesjährige Gedenkveranstaltung der SPD Waldenbuch anlässlich des Volkstrauertages fand eine erfreuliche Resonanz. Die stattliche Besucherzahl im Haus der Begegnung war ein Indiz dafür, dass entgegen mancher landläufiger Meinung das Gedenken an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft keine überlebte Angelegenheit ist, sondern angesichts der weltweiten Krisensymptome und Gewalterscheinungen aktuelle Relevanz besitzt. 

 

Referent der Gedenkveranstaltung war Siegfried Schulz, als Kenner der Waldenbucher Geschichte und durch viele Initiativen, u.a. auch in der Betreuung von Migranten, bestens bekannt. Einleitend hob er die Folgen von individuell erfahrener Gewalt hervor: „Gewalt beschädigt jene Lebensmitte und Lebenskraft, die unser Vertrauen in die Welt, in die Mitmenschen, auch in uns selbst garantiert, uns stärkt und hält und verlässlich leben lässt. Beschädigtes Urvertrauen kann zu langanhaltenden Traumata, zu Lebenszweifeln und Verzweiflung führen, gar zum Lebensüberdruss und Suizid.“

 

 

12.11.2019 in Ortsverein

Andreas Stoch in Waldenbuch - Rückblick

 

 

Er kam direkt aus Mannheim, wo er, der einstige Kultusminister von Baden-Württemberg, an der Verabschiedung einer Schulleiterin teilgenommen hatte, um dann  in Waldenbuch über die Lage der SPD zu referieren: Andreas Stoch, seit vergangenen November der Vorsitzende der Landespartei und Tag für Tag unterwegs, um mit den Menschen über seine politischen Vorstellungen zu diskutieren.

Vor dicht besetzten Reihen ging Andreas Stoch sogleich in medias res,: „Die Lage der SPD in Bund und Land.“ Er stieg tief ein in die Materie und blickte zurück in die Zeit von CDU-Kanzler Helmut Kohl und rollte anschließend das auf diesen folgende politische Tableau aus. Stoch skizzierte die Regierungsarbeit in Berlin, an der die SPD jahrelang als Koalitionspartner beteiligt war und mit Gerhard Schroeder bekanntlich in einer längeren Etappe selbst den Kanzler einer rot-grünen Regierung stellte.

„Und auch 2017 hat sich die SPD in die Verantwortung nehmen lassen“, betonte Stoch mit Blick auf die Groko. Man habe nicht wie andere das Parteiinteresse in den Vordergrund gerückt, sondern das Interesse der Bundesrepublik. Auch im Land habe die SPD so entschieden. „Die SPD hat Bund und Land viel gegeben, aber die Anerkennung der Leistung könnte größer sein“, meinte der Heidenheimer mit Blick auf die jüngeren Wahlergebnisse und die aktuellen Umfragen.

Verdienste  seien schön, aber die Menschen verlangten Antworten auf die sie bedrängenden Fragen von heute: „Daher müssen wir unsere Vision für die nächsten Jahre deutlich machen.“ Der Klimaschutz sei hochaktuell, doch stelle sich hier die Frage, wie wir Ökologie und Ökonomie miteinander versöhnen können, wie auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann schon betonte, und der sich damit völlig auf die Linie von Andreas Stoch begab, der gleich  noch mit einem verbreiteten Irrtum aufräumte: „Der Markt befriedigt nicht alle Bedürfnisse aller Menschen, das ist ein Irrtum des Marktliberalismus und seiner politischen Parteien.“ In Baden-Württemberg sei es zudem von entscheidender Zukunftsbedeutung, wie die Autoindustrie den Strukturwandel bewältige. Klimaschutz und Arbeit seien die alles beherrschenden Probleme der Gegenwart, wobei nicht Pauschalierungen angebracht seien, sondern Perspektiven durch konkrete Entwürfe, wie man sich auf das aus der globalen Welt herauswachsende Neue mit Hilfe der Digitalisierung und weiterer Zukunftstechnologien einstelle.

Die SPD sei bereit, sie wird sich, hob Stoch hervor, im Land auf eine erneute Regierungsbeteiligung ab dem Jahr 2021 einstellen und – ein Fazit mit Nachdruck-: „Die SPD hat allen Grund wieder selbstbewusster aufzutreten.“

Eine engagierte Diskussionsrunde schloss sich an die Ausführungen von Andreas Stoch an, bei der der SPD-Landesvorsitzende zeigte, dass er mit den politischen Problemen der Zeit  über den regionalen Horizont hinaus vertraut ist und es zu seinen Aufgaben rechnet, Optimismus und Zuversicht zu verbreiten.

Harald Jordan

 

29.10.2019 in Ortsverein

Andreas Stoch in Waldenbuch - Ehrungen

 

Andreas Stoch, unser Landesvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag, besuchte am Mittwoch den 23. Oktober den SPD Ortsverein in Waldenbuch.  Ortsvereinsvorsitzender Manfred Ruckh und sein Stellvertreter Harald Jordan nutzten die Gelegenheit um Mitgliederehrungen durchzuführen.

Von links: stellv. Vorsitzender Harald Jordan, Bürgermeister Michael Lutz, Andreas Stoch, Wolfgang Berberich (40 Jahre Mitglied in der SPD) Dieter Müller ( Ehrenbrief der SPD ) Abraham Kustermann ( 50 Jahre ), Alfred Müssle ( 40 Jahre ), Vorsitzender Manfred Ruckh ( 40 Jahre ). Vorne: Hartmut und Rosi Drodofsky ( Ehrenbrief der SPD )

 

24.10.2019 in Allgemein

Erhard Eppler zum Gedenken

 
Erhard Eppler an seinem 90. Geburtstag

 

Die SPD Baden-Württemberg trauert um Professor Dr. Erhard Eppler. Der ehemalige Landesvorsitzende, Fraktionsvorsitzende und Bundesminister der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ist heute im Alter von 92 Jahren in seiner Wahlheimat Schwäbisch Hall gestorben.

„Wir sind Erhard Eppler unendlich dankbar für das, was er uns alles gegeben hat. Er war eine herausragende Persönlichkeit der Sozialdemokratie, im Bund und in Baden-Württemberg, dessen Wertefundament und Prinzipientreue für uns wegweisend bleiben werden“, erklärte der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch.

„Erhard Eppler war ein großer Vor- und Querdenker mit einer einmaligen intellektuellen Kraft. Er hat die deutsche Nachkriegsgeschichte wesentlich mitgeprägt. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Irene und der ganzen Familie.“

Mutig, inspirierend, scharfzüngig, wortgewaltig, asketisch, tief verwurzelt im christlichen Glauben – Erhard Eppler sei eine politische Ausnahmeerscheinung gewesen, die in hohem Verantwortungsbewusstsein und oft unbequemer Konsequenz die anstehenden Herausforderungen immer fest Blick hatte und auf den Punkt bringen konnte. Dies gelte gerade im Blick auf Epplers führende Rolle in der Friedens- und Umweltbewegung, aber auch seine mahnenden Worte zur Bedeutung öffentlicher Daseinsvorsorge oder zur „privatisierten Gewalt“ Anfang des neuen Jahrhunderts.

„Er war immer auf der Höhe der Zeit, wie es Willy Brandt von uns Sozialdemokraten so eindringlich eingefordert hat“, betonte Stoch. „Dabei hat er es anderen nicht immer leicht gemacht. Sich selbst aber auch nicht.“ Mit dem ehemaligen Bundeskanzler verband Eppler bekanntlich ein besonders inniges Verhältnis.

„Er war immer da, wenn man ihn um Rat und Tat fragte, bis ins hohe Alter. Bis zuletzt war er neugierig, mit großem Interesse an neuen Entwicklungen und an der Meinung und Einschätzung anderer“, so Stoch. „Wer ihn näher kannte, wusste auch um seine persönliche menschliche Zuwendung. Für mich selbst war er ein großes Vorbild bei meinem eigenen Weg in der SPD – und das wird auch so bleiben. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Wir werden ihn nie vergessen.“

SPD Landesvorstand

Waldenbucher Erinnerung

Zu seiner Zeit als Entwicklungshilfeminister im Kabinett von Willy Brandt kam Erhard Eppler auch nach Waldenbuch. Viele wollten sich den Aufritt des politisch exponierten Schwaben nicht entgehen lassen und sorgten am 13.November 1971 für eine voll besetzte Ritter-Sporthalle. In den Jahrzehnten danach blieb Erhard Eppler auch für die Waldenbucher Sozialdemokratie eine bedeutende, Orientierung gebende Persönlichkeit im politischen Geschehen sowohl im Land wie auch in der programmatischen Ausrichtung der Bundes-SPD.

Harald Jordan

 

16.10.2019 in Allgemein

Herzliche Glückwünsche für die AWO

 

Die SPD Waldenbuch gratuliert der AWO zum 100-jährigen Bestehen und dem AWO-Ortsverein Waldenbuch, Steinenbronn und Dettenhausen zum 70. Geburtstag!

 

An dieser Stelle sei auch an die Gründerin und erste Vorsitzende der AWO (1919-1933), die SPD-Abgeordnete Marie Juchacz, erinnert, die heute zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. Sie gehörte zu den Frauen, die in Deutschland gegen erbitterten Widerstand das Frauenwahlrecht erstritten. Und sie war die erste Frau, die eine Rede in der Weimarer Nationalversammlung hielt! Nach ihrer Rückkehr aus der Emigration nach Deutschland 1948 war sie bis zu ihrem Tod 1956 Ehrenvorsitzende der AWO.

Mehr Informationen unter: https://www.awo.org/ueber-uns/awo-historie/personen/marie-juchacz

 

Den Jubiläums-Veranstaltungen der AWO in Waldenbuch wünschen wir viel Erfolg!