WILLKOMMEN BEI DER SPD WALDENBUCH

Liebe Besucherinnen und Besucher,

wir heißen Sie herzlich willkommen auf der Internetseite des SPD Ortsvereins Waldenbuch. Auf den folgenden Seiten können Sie sich über unsere Arbeit, unsere Aktivitäten oder die Köpfe der Waldenbucher SPD informieren. Außerdem erfahren Sie Wissenswertes über die Arbeit der SPD-Fraktion im Gemeinderat.

Wir freuen uns über jeden Besuch und jede Anregung.

Herzliche Grüße

 


Neues aus dem Gemeinderat, unserer Gruppierung, aus unserer Stadt und dem SPD-Ortsverein können Sie hier erfahren. Einfach auf das Bild klicken

   Stand 30.11.2025


 

 

 


 

Es würde uns freuen, wenn Sie bei uns mitmachen würden!
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09.03.2026 in Allgemein

Landtagswahl 2026 in Baden-Württemberg

 

Wer es mit der SPD hält und das tun auch in Baden-Württemberg traditionell relativ viele Menschen, für den ist das Ergebnis der Landtagswahlen am 8.März schwer verdaulich. Mit 5,5 % der Stimmanteile erreichten die Sozialdemokraten im Land ein historisch desaströses Ergebnis. Die besondere Konstellation der Zuspitzung zwischen den favorisierten Kandidaten um das Amt des Ministerpräsidenten ließ anderen so wenig Luft, dass ihre Hoffnungen auf ein zufriedenstellendes Ergebnis oder gar den Einzug ins Parlament begraben mussten.

Es blieb nicht aus, dass schnellfertige Erklärer rasch wussten, was die diesmal chancenlosen Konkurrenten alles falsch gemacht hatten, welche politischen Unzulänglichkeiten sie sich leisteten,

welche Schwächen ihre Kandidaten aufzeigten. Bei solchen Ergebnissen haben schnellfertige Erklärer Konjunktur und immer recht.

Eine Partei, die sich am Ort seit über hundert Jahren um die Gemeinschaftsbelange der Menschen

kümmert, muss mit diesem Resultat schonungslos offen, aber auch besonnen umgehen. Auch die SPD in Waldenbuch, die schon etliche Erfahrungen im Umgang mit Enttäuschungen gesammelt hat.
 

Zunächst haben wir den Wählern zu danken, die am Wahltag ihre Kreuzchen auf dem Stimmzettel bei der SPD angebracht haben. Sie dürfen überzeugt sein, dass die SPD im Stuttgarter Parlament ihrer Verantwortung in den kommenden Jahren nachkommen wird. Dass unser Kandidat Florian Wahl es nicht geschafft hat, sein Mandat zu verteidigen, dürfte aufgrund seiner Expertise und politischen Erfahrungen und seiner menschlichen Hinwendung allgemein als Verlust im Abgeordentenspektrum betrachtet werden. Er hat sich im Wahlkampf stark engagiert und zeigte in Waldenbuch persönliche Präsenz und suchte mit seiner Bürgerbefragung über Monate das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Wir danken ihm dafür und versichern ihm, dass er weiterhin unsere Unterstützung für seine gesundheitspolitischen Initiativen hat.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die SPD in Waldenbuch besitzt hier in der Stadt einen spürbaren und soliden Rückhalt, der uns anspornt, kommunalpolitisch eine Rolle zu spielen, die zugleich mit dem Blick auf unsere Vorgänger eine historische Verpflichtung ist.

Harald Jordan                                                                                                

 

23.02.2026 in Allgemein

Licht am Ende der Finsternis

 

Vor achtzig Jahren formierten sich in Waldenbuch wieder Strukturen des demokratischen Lebens. Allmählich, nach dem Unrecht nach innen und nach außen, traf man sich zusammen, um der NS-Herrschaft ein Gegenbild entgegenzustellen. Auch in Waldenbuch wurde nun Zusammenleben und Nachbarschaft neu interpretiert. Die allseitige Herrschaft der NSDAP verschwand allmählich aus dem Alltag.

Zunächst war die öffentliche Kommunikation erschwert. Wesentliche Mittel der Verständigung fehlten, Papier war Mangelware, Verlautbarungen wurden vorwiegend an markanten Stellen angebracht. Es dauerte noch Jahre, bis der schriftliche Verkehr in Fahrt kam, Blätter gedruckt werden konnten, eine Gesprächskultur in Schwung kam.

Auch die SPD Waldenbuch, die rege Auffrischung durch sogenannte Neubürger erfuhr, spürte den Mangel. Versammlungen kamen erst nach dem ersten Friedensjahr auf die Agenda, und es dauerte noch bis 1947, dass ein neues Leitungsgremium installiert werden konnte.

Am 2. Februar 1947 waren die materiellen Voraussetzungen geschaffen, um die alteingesessene politische Gruppierung wieder richtig zum Laufen zu bringen. Aufbewahrt ist das Protokoll der ersten Zusammenkunft, es wurde überschrieben mit „Bericht über die im Gasthaus Lamm stattgefundene SPD-Parteiversammlung“. Tagesordnung war: I. Berichte II. Neuwahlen III. Parteiangelegenheiten IV. Allgemeines.

Das war überschaubar. Und die Wahlen bestätigten den Lammwirt Karl Müller, der schon vor 1933 die Geschicke der Partei am Ort lenkte, als Vorsitzenden. Müller war schon seit Kriegsende einer der neuen demokratischen Repräsentanten der Stadt. Er konnte vermelden, dass „der Mitgliederstand sich verfünffacht hatte und sich deshalb die Kassenlage erheblich verbessert habe“ und schritt zu Neuwahlen. Diese brachten die Genossen Müller, Bürkle, Steger, Nitsche und Hakl ins Amt, welche versicherten „mit ihrem ganzen Können sich für die Sozialdemokratie einzusetzen“. Nach der Wahl standen die Bauvorhaben der Stadtverwaltung im Zentrum, insbesondere die Bauvorhaben für die Neubürger, die als das dringendste Problem bezeichnet wurden.

Die Diskussion war rege. Man freute sich, dass man sich wieder frei von Spitzelei wichtigen allgemeinen Themen widmen konnte. Dass der Wohnungsbau auch in den kommenden Jahren, ja Jahrzehnten fortdauerndes beherrschendes Thema war und bis heute ist, zeigt seine Bedeutung für das stetige gesellschaftliche Zusammenleben. Der Wiederaufbruch der SPD noch im Jahr 1945, dann verstärkt 1946 mit den ersten kommunalen Nachkriegswahlen und schließlich im Februar 1947 mit den neuen personellen Entscheidungen, nach Monaten der Vorbereitung, setzte die Tradition der Partei am Ort fort und wirkt als symbolisches, geschichtliches Kapital bis in die Gegenwart.

Harald Jordan

 

07.02.2026 in Allgemein

Rückblick SPD-Neujahrsempfang mit Nils Schmid

 

Am letzten Freitag fand unser traditioneller Neujahrsempfang zum 44. Mal statt. Wir freuen uns, dass wieder so viele interessierte Bürgerinnen und Bürger den Weg ins Forum fanden. Um 19:00 Uhr startete der Abend mit einer musikalischen Einleitung der Gruppe YAP.


 

Die Ortsvereinsvorsitzende Elaine Rauhöft begrüßte die Gäste und bat unseren langjährigen Gemeinderat Walter Keck ans Rednerpult.


Bevor er auf die aktuellen Themen in der Stadt zu sprechen kam, nahm er die Zuhörer-innen auf eine kleine Zeitreise ins Jahr 1983 mit. In diesem Jahr fand der erste SPD-Neujahrsempfang in Waldenbuch statt. Er berichtete welches in diesem Jahr die herausragenden Themen im Gemeinderat waren. Vieles davon ist zwischenzeitlich Realität und aus Waldenbuch nicht mehr wegzudenken.

Anschließend sprach Ferdinando Puccinelli über die aktuelle Situation in Waldenbuch und hob hervor, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement der Bürger für die Lebensqualität der Stadt ist. Erfreulicherweise kann Waldenbuch nach wie vor von einem bemerkenswerten Engagement seiner Bürgerinnen und Bürger profitieren.
Nach einer weiteren musikalischen Einlage von YAP, stand das große Thema Sicherheit im Zentrum der Rede von Nils Schmid, dem parlamentarischen Staatsekretär im Verteidigungsministerium.

Er erläuterte die veränderte Bedrohungslage in Europa und die daraus resultierenden Aufgaben der Bundesregierung. Nach diesem interessanten Beitrag und dem musikalischen Abschluss der Gruppe YAP, bedankte sich der Vorsitzende Harald Jordan bei allen Akteuren und eröffnete das Buffet.

alle Bilder Georg Göpfert

Nach der kleinen Umbauphase im Raum bildeten sich schnell viele Gruppen, die sich an den Bistrotischen angeregt unterhielten. Es war schön zu sehen, wie man schnell ins Gespräch kam und sich bei einem Gläschen und Häppchen offensichtlich wohl fühlte und nicht gleich ans Nachhause gehen dachte. Bevor sie den Saal verließen, haben viele noch eine Spende im aufgestellten Spendenglas hinterlassen. Herzlichen Dank dafür! Es kamen 335.- € zusammen, die wir nun dem DRK in Waldenbuch überreichen werden.

Georg Göpfert

Alle Bilder der Veranstaltung finden Sie in der Bildergalerie 

 

 

02.02.2026 in Allgemein

Wenn Plakate verschwinden, wird Demokratie leiser

 

In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden uns vier Stunden Arbeit praktisch „weggenommen“:
An über 20 von 30 Standorten wurden unsere Wahlplakate gezielt abgerissen.

 

Foto Ferdinando Puccinelli

 

Das ist mehr als Sachbeschädigung. Es ist die Botschaft: Euer Engagement soll hier nicht sichtbar sein. Dazu kann ich nur sagen: Bella Ciao – nicht, weil wir in den 1940ern leben, sondern weil sich Dinge wiederholen, wenn man nicht hinschaut. Bella Ciao entstand im Widerstand gegen Faschismus und Unterdrückung. Nicht als Symbol, sondern als Abschied von einer Freiheit, die verschwindet. Im Lied heißt es: „E se io muoio da partigiano“ – wenn ich als Widerstandskämpfer sterbe. Das ist kein Heldengesang, das ist eine Warnung.

Freiheit verschwindet selten laut. Sie wird leiser: wenn Medien angegriffen werden, wenn Gerichte verächtlich gemacht werden, wenn Engagement als Störung gilt. Das Grundgesetz ist darauf vorbereitet. Es schützt Demokratie auch dann, wenn sie von innen angegriffen wird. Parteien, die Freiheit abschaffen wollen, dürfen verboten werden – nicht aus Willkür, sondern aus Schutz. Dieses Lied fragt nicht: bist du links oder rechts? Es fragt: Merkst du, wenn Freiheit Stück für Stück verschwindet? Faschismus ist keine Meinung. Er ist eine Gefahr für alle, die frei leben wollen. Sich dagegenzustellen, ist kein Extremismus. Es ist Verantwortung.

Falls jemand etwas mitbekommen hat, melden Sie es bitte beim Polizeiposten Waldenbuch.

Ferdinando Puccinelli

 

17.01.2026 in Allgemein

Was die Linde erzählt

 

Bild: Walter Keck

Unterhalb des Waldenbucher Schlosses und oberhalb der Gaststätte Traube steht sie, die Friedenslinde, ein imposantes Naturdenkmal. Eine Texttafel am Fuße des Schlossberges gibt Auskunft über ihre Geschichte. Die Linde wurde von einer Luise Ebinger gepflanzt, nach dem Ersten Weltkrieg auf „Initiative von Forstmeister Spörr. Der Forstbeamte folgte dabei anderen Beispielen und hoffte darauf, dass das Waldenbucher Beispiel, anderen nachfolgend, dem verbreiteten Wunsch nach Frieden Ausdruck geben würde.

Eine Linde zu pflanzen war seinerzeit eine symbolische Aktion mit bestimmter Absicht. Linden galten als Bäume mit langer Lebensdauer. Und Linden wurde nachgesagt, dass sie die guten Kräfte stärken und die bösen vertreiben würden. Waldenbuch stand damals noch unter dem Eindruck des großen Verlusts von 60 Kriegstoten, derer auf dem Friedhof mit einem Mahnmal gedacht wurde.

                                                                                   

Wenn die Linde im Frühjahr ihr Blätterkleid anzieht, dann sieht man an der Herzform der  Blätter, warum sie auch als Baum der Liebe interpretiert wurde.

Linden lassen sich Zeit beim Wachsen und sie haben ein langes Leben. Und sie stehen damit für Blühen und Gedeihen. Auch von Völkern, Gesellschaften, Staaten.

Mit ihrer Bedeutung unterscheiden sie sich von Eichen, die als mächtig und stark gelten. Weshalb es schon vorgekommen ist, dass deutsche Staatsmänner bei Besuchen lieber eine Linde als eine Eiche im Gastland gepflanzt haben.

Auch der Waldenbucher Forstmeister hat eine Linde pflanzen lassen. In einer Zeit, als unser Land noch unter dem Eindruck des Kriegsgeschehens stand. Damals gab es auch viele, die unter diesem Eindruck und unter dem Eindruck eines „Diktatfriedens“ von Versailles auf eine Korrektur hofften und die Jugend darauf einstimmten. Allzu vielen stand der Sinn nach Revanche, weniger nach Aussöhnung. Dass ein weiterer Krieg das Leid dann noch steigerte, war ein gewaltiger Preis für diese Phantasien.

Bild: Walter Keck

Die Friedenslinde oberhalb des Grabens ist in gut hundert Jahren zu einem stattlichen Baum herangewachsen. Wir leben in Zeiten, in denen an die Absicht ihrer Pflanzung erinnert werden muss. Denn sie mahnt Waldenbuch, dass Friedensbemühungen nicht ad acta gelegt werden dürfen, sondern ein Dauerthema sind. Und die Bedeutung von Symbolen manchmal in den Hintergrund geraten, aber ihre Dringlichkeit bleibt. Wie die Linde auch für Kontinuität steht.

                                                                                        

Eine Friedenslinde sendet ein Signal auch nach außen: Wir wollen gute Nachbarn sein gegenüber unserer geografischen Nachbarschaft. Den Ländern um uns herum. Die unter dieser Nachbarschaft nicht nur aufgeblüht sind, sondern auch gelitten haben. Und sie sendet ein Signal nach innen: in direkter Beziehung, im alltäglichen Verkehr miteinander wollen wir auch gute Nachbarn sein.

So ist eine Friedenslinde ein Symbol für die Regierungserklärung von Willy Brandt, 1969, in der er diese Worte in ihr Zentrum rückte. Mit außergewöhnlicher Tatkraft hat er sich damals an die Umsetzung seiner Politik des Wandels durch Annäherung gemacht und die Rolle Deutschlands neu interpretiert. Daran darf in den heutigen prekären Zeiten sicher mit Nachdruck erinnert werden.

Harald Jordan 

 

10.01.2026 in Allgemein

Aktiver Bürgerdialog

 

Florian Wahl hat sich mit seiner Bürgerbefragung direkt an alle Waldenbucher gewandt. Viele Rückmeldungen mit Themen und Fragen erreichten Florian Wahl auf diese Weise. Es zeigt deutlich, wie wichtig ein offenes Ohr und der persönliche Austausch in Zeiten der „sozialen Medien“, die nur in eine Richtung gehen, ist.

Wir vom SPD – Ortsverein Waldenbuch wollen mit Infoständen am
10. Februar 2026 auf dem Wochenmarkt und am 28. Februar 2026 am Einkaufszentrum
eine weitere Möglichkeit des direkten Austausches bieten.

In einer groß angelegten Aktion haben viele Unterstützer mit Erdbeermarmelade kochen und in Gläser abfüllen ein Zeichen des Zusammenhaltes gesetzt.

Diese selbstgemachten Marmeladen sollen nun als „kleines Dankeschön“ an alle Besucher, Interessierte und diskussionsfreudige Bürgern verteilt werden.

Helga Göpfert

 

Zufallsfoto

Hörspiel aus der Ideenwerkstatt Gänseliesel

Willkommen zu einem ganz besonderen Hörspiel!
In diesem Video hört ihr die spannende Geschichte von „Der Gänseliesel“, die von einer Gruppe kreativer Kinder in unserer Ideenwerkstatt erschaffen wurde. Gemeinsam haben sie eine Welt voller Fantasie, Abenteuer und Überraschungen erschaffen – und du kannst sie jetzt erleben! In dieser Geschichte geht es um die mutige Gänseliesel, die auf ein großes Abenteuer geht. Was sie erlebt und wie sie sich den Herausforderungen stellt, erfährst du in unserem Hörspiel. 

Warum Krieg?

Ein Vortrag von Siegfried Schulz

 

     

Politische Arbeit an der Basis
lebt in erster Linie vom ehrenamtlichen Engagement der handelnden Personen.

Das reicht aber leider nicht aus.
Für viele Aktivitäten fallen auch Kosten an, wie zum Beispiel Raummieten, Flyer drucken, Bewirtungsauslagen, Infomaterial, und vieles mehr.

Wenn Sie die politische Arbeit des SPD-Ortsvereins Waldenbuch unterstützen möchten, würden wir uns über ihre Spende freuen.

Bankverbindung: SPD Ortsverein Waldenbuch
IBAN DE51 6039 0000 0631 2970 06     
Vereinigte Volksbanken GENODES1BBV

Natürlich erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.

 

 

 

 

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