07.05.2020 in Allgemein

Gegen das Vergessen - 75 Jahre Ende des Zweiten Weltkrieges

 

Der SPD Ortsverein Waldenbuch hatte bereits Ende letzten Jahres eine Gedenkveranstaltung zum 8. Mai geplant. Aufgrund der Corona Lage haben wir den Termin abgesagt und bieten nun die  beiden Vorträge der Veranstaltung jeweils als Video an. Weiter unten können Sie die Texte auch nachlesen.

 

 

 

 

01.04.2020 in Allgemein

Waldenbuch - Aus dem Gemeinderat

 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

wir alle sind derzeit eingeschränkt und wissen nicht, was die nächsten Wochen noch bringen werden.

Dennoch ist es notwendig, dass wichtige Themen weiter bearbeitet werden. Wir möchten an dieser Stelle auch den Mitarbeiter/innen der Waldenbucher Stadtverwaltung danken, die alles tun, um die Infrastruktur am Laufen zu halten und uns umfassend auf verschiedenen Kanälen zu informieren. Das ist  nicht selbstverständlich!

Auch die gewählten Gemeinderätinnen und Gemeinderäten sind sich ihrer Verantwortung bewusst. Um niemanden zu gefährden, wurden einige wichtige Beschlüsse im Umlaufverfahren gefasst. Zwar wurden sehr viele der eigentlich für die GR-Sitzung am 24.3. geplanten Tagesordnungspunkte vertagt. Aber einige Themen wie z.B. die Fortschreibung des Kindergartenbedarfsplans duldeten keinen Aufschub. Und ganz wichtig:  Es wurde beschlossen, die Abbuchung für Kindergartengebühren, die Ganztagsschulgebühren und die Musikschulgebühren zum 1.4.2020 auszusetzen! Das entlastet Eltern, die wegen Kinderbetreuung oder Kurzarbeit zum Teil erhebliche Einnahme-Einbußen hinnehmen müssen.

Allerdings erwarten wir als SPD-Fraktion, dass sich das Land wie andere Bundesländer auch an den Einnahmeausfällen der Kommune beteiligt!

Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Landtag, Andreas Stoch,  sagt dazu: „Viele Städte und Gemeinden haben schon erklärt, dass sie für die Zeit der durch das Coronavirus erzwungenen Schließungen darauf verzichten werden, Gebühren für Kitas oder die Ganztagsbetreuung an Schulen einzuziehen. Das ist ein fairer Schritt und entlastet Familien in einer Zeit, in der das verfügbare Einkommen durch Verdienstausfälle oder Kurzarbeit ohnehin spürbar sinkt. Das Land sollte verhindern, dass Städte und Gemeinden, aber auch andere Träger von Betreuungsangeboten aufgrund ihrer Fairness auf den Kosten sitzenbleiben, die gerade für kleinere Kommunen im Verhältnis erheblich sind.“

Wir freuen uns zudem über den Zuwendungsbescheid des Landes für den Kauf eines neuen Bürgerbusses! Wir stimmen dem Kauf natürlich zu, nachdem wir so lange für einen Bürgerbus gekämpft haben. Nun hoffen wir, dass der neue Bus nach Auslieferung im Sommer zum Einsatz kommen kann!

Gemeinderat und Stadtverwaltung suchen aktuell nach Wegen, wie die demokratischen Prozesse am besten organisiert werden können. Die Verwaltung braucht klare Entscheidungsgrundlagen durch den Gemeinderat, um zumindest die  wichtigsten Vorhaben und Maßnahmen umzusetzen!

Wir unterstützen sie dabei und hoffen, dass alle Fraktionen ähnlich wie im Bundestag solidarisch mitarbeiten!

Ein großes Dankschön an alle, die einen mutigen Beitrag leisten, um die tägliche Versorgung der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten und unser aller Gesundheit zu schützen! Bleiben Sie selbst gesund!

Für die SPD-Fraktion

Ingrid Münnig-Gaedke

 

25.03.2020 in Allgemein

Jetzt zu Hause bleiben !

 

Liebe Waldenbucher Bürgerinnen und Bürger,

täglich erreichen uns neue Nachrichten über Corona Neu-Infektionen einerseits und Restriktionen im alltäglichen Leben andererseits.

Wir möchten Sie bitten, die Regeln einzuhalten, um sich und andere nicht zu gefährden!

Auch wenn nicht alle Menschen gleich stark von der Krankheit betroffen sein werden, so müssen uns diejenigen, die aus gesundheitlichen oder Altersgründen besonders gefährdet sind, wichtig sein.

Ebenso wichtig ist es, das medizinische Personal und all diejenigen, die bei Polizei, DRK und Feuerwehr für uns da sind, zu schützen und all die anderen, die es braucht, damit wir unsere Lebensmittel und andere Güter weiterhin  kaufen können!

Wir danken allen, die in dieser Krise für uns da sind!!!!

Deshalb: bleiben Sie zu Hause und halten Sie Abstand!

Für die SPD-Fraktion

Ingrid Münnig-Gaedke

Noch ein Hinweis: die Stadt Essen hat eine Anleitung zur Herstellung eines einfachen Mundschutzes erstellt.

Wie wäre es, wenn wir damit unsere Mitmenschen schützen würden?

Die Anleitung finden Sie unter: https://www.essen.de/gesundheit/coronavirus_6.de.html

 

25.03.2020 in Allgemein

Gedenken an Manfred Ruckh

 

Gedenken an Manfred Ruckh von unserem Bundestagsabgeordneten Nils Schmid

Der Tod von Manfred Ruckh hat mich tief bestürzt. Manfred war seit Jahr und Tag für die Sozialdemokratie unterwegs, in Waldenbuch, im Kreis Böblingen, auf den Fildern und in der Region. Für die SPD hat er unermüdlich gearbeitet, den Ortsverein Waldenbuch geprägt und war als treibende Kraft unverzichtbar. Nicht zuletzt durch ihn ist die SPD vor Ort so stark, wie sie heute ist. Auch für mich als Wahlkreisabgeordneter war Manfred Ansprechpartner vor Ort. Durch seine Arbeit in der Kreistagsfraktion und im Kreisverband hat er inhaltlich auch über seinen Ort hinaus gewirkt und die Politik im Landkreis mit gestaltet. Und er hat sich leidenschaftlich mit der Historie der Waldenbucher Sozialdemokraten beschäftigt und viel zum Wissen über die Sozialdemokratie in der Region beigetragen.

Manfred war ein Sozialdemokrat, wie er im Buche steht. Ehrlich und aufrichtig, solidarisch mit seinen Genossen, mit einem weiten Herz für seine Mitmenschen und einem Auge für Ungerechtigkeiten in der Gesellschaft - ob in seinem Ortsverein, im Kreistag oder in seinen zahlreichen ehrenamtlichen Funktionen. Ein offenes Ohr, konstruktive Kritik und Unterstützung konnte man bei ihm immer finden. Gerne hätte ich noch oft den Neujahrsempfang mit ihm bestritten. Er wird an vielen Stellen sehr fehlen.

Vor allem aber werde ich Manfred persönlich vermissen, seine Freude mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten, seinen unverwüstlichen Optimismus, seine Standfestigkeit, seine Herzlichkeit. Es ist traurig, dass er nun von uns gegangen ist. Dem Ortsverein Waldenbuch und vor allem der Familie von Manfred wünsche ich viel Kraft für diese Zeit. Möge er in Frieden ruhen.

Nils Schmid

Mitglied des Deutschen Bundestages

Außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

 

16.03.2020 in Allgemein

Zur Erinnerung an Manfred Ruckh

 

Die Nachricht

Die Nachricht erreichte die SPD Waldenbuch am Vormittag des vergangenen Samstags und machte viele private Planungen trotz der immensen Wichtigkeit wegen „Corona“ mit einem Schlag zweitrangig: die Nachricht, dass Manfred Ruckh am frühen Morgen gestorben war.

 

Wir wussten alle seit zehn Monaten von seiner ernsten Krankheit, doch war er sich in all der Zeit treu geblieben. Als handelte es sich um eine vorübergehende Erkältung kümmerte sich Manfred Ruckh wie gewohnt um die Belange seiner Ämter in der SPD am Ort und im Kreis Böblingen.

 

Und so leitete er auch bis zuletzt die Sitzungen, organisierte die Dinge um die anstehenden Termine des neuen Jahres und schaute nach vorne. Zuletzt am 15. Februar, als er seine Bereitschaft zur erneuten Kandidatur als Vorsitzender der Waldenbucher SPD ankündigte.

 

Dann wurde es ruhiger um ihn. Man sah das als Routine-Vorgang seiner therapeutischen Notwendigkeiten. Um so größer dann die Wucht jener unerwarteten Nachricht, die alle seine Mitstreiter auf den verschiedenen Ebenen von der Kommune bis zum Land in Trauer versetzte.

  

Sozialdemokratische Grundüberzeugung

Manfred Ruckh, beruflich hervorgegangen aus dem Handwerk, später tätig als Sozialsekretär, hatte eine biografisch angelegte und entwickelte sozialdemokratische Überzeugung, die er bis ins Alter unerschütterlich behielt und öffentlich vertrat. Als Vorsitzender, als Gemeinderat, als Kreisrat. Mit knapp 70 Jahren verfehlte er im Frühjahr 2019 knapp den Wiedereinzug in den Böblinger Kreistag, in dem er über Jahre leidenschaftlich mitgearbeitet hatte.

 

Die Wirkung ist noch frisch, doch schon jetzt weiß man in der Waldenbucher SPD, dass der personelle Verlust groß ist. Der Tod von Manfred Ruckh reißt eine riesige Lücke. Sie zu schließen wird eine schwere Aufgabe im konkurrierenden Feld des politischen Wettbewerbs sein.

  

Maß und Mitte

Die SPD Waldenbuch ist ein Ortsverein in einer kleinen Stadt. Wir haben eine Randlage in der Metropolregion Stuttgart. Die politische Ausstrahlung hier ist nicht so reizvoll, wie es die landschaftliche ist. Will man Einfluss auf die große Politik erreichen, so erfordert das viele Zwischenschritte. Wenn wir unsere Lage nüchtern betrachten, dann bleibt uns eben auf den ersten Blick nur diese Rolle am Rande. Was ist da zu tun?

 

Manfred Ruckh hatte darauf die passende, angemessene Antwort. Er ist als Vorsitzender nicht politischen Träumen nachgehangen und wollte nicht gegen die natürlichen Beschränkungen vergeblich anrennen. Dennoch waren sein Rezept zu führen und der Wille zu gestalten anspruchsvoll und erfolgreich zugleich. Mit diesem haben wir uns einen guten Namen erworben und wurden bekannt landauf, landab, die SPD Waldenbuch hat Profil innerhalb des Landesverbandes. Das Rezept hieß: Vermittlung.

 

Zahlreiche Veranstaltungen, häufig im Jahresrhythmus, führten renommierte Politiker, Parlamentsabgeordnete vom Land bis hin nach Straßburg und auch Minister verschiedenster Zuständigkeiten in den Schönbuch. Sie alle gaben dem kleinen Ortsverein, seinen Mitgliedern und dem interessierten lokalen Publikum einen unmittelbaren Einblick in die je aktuellen Zusammenhänge der großen Politik. Vom Land bis nach Europa. Und die traditionellen Neujahrsempfänge boten Experten alljährlich eine Bühne für fundierte Information zu drängenden Fragen der Zeit.

 

Das war ein gangbarer, nachhaltiger Weg, dessen Richtung Manfred Ruckh zum einen von seinen Vorgängern übernommen, aber auch selbst gebahnt und vermessen hat. Denn er blieb hier konsequent. Er hielt  das Maß. Er hielt die Mitte zwischen den Extremen hinterwäldlerischen Denkens und politischer Großspurigkeit. Die Mitte, mit der Besinnung auf die eigenen Möglichkeiten, mit der Selbstbeschränkung auf das Maß der Mitte, nicht der  Mittelmäßigkeit.

 

Dieses Besinnen auf die wahren Möglichkeiten, gepaart mit einer nicht versiegenden Bereitschaft, sich für die Idee der Sozialdemokratie in der Welt der unmittelbaren Nachbarschaft einzusetzen, dies gibt den Blick frei auf die Leistung von Manfred Ruckh für die Waldenbucher SPD.

 

Bleibendes Gedenken

Manfred Ruckh stand eineinhalb Jahrzehnte der Waldenbucher SPD vor. Und die Weichen waren bis zuletzt auf Kontinuität gestellt, auf eine Fortsetzung des gemeinsamen Weges. Dieser Weg ist an sein Ende gekommen.

 

Wir sind Manfred Ruckh dankbar für diese Gemeinsamkeit und nehmen sein Wirken, das in Waldenbuch über die SPD hinaus auch anderen Feldern des bürgerlichen Engagements galt, als Vermächtnis und werden ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

 

Harald Jordan

 

14.03.2020 in Allgemein

Manfred Ruckh gestorben

 

Tief betroffen geben wir bekannt, dass der langjährige Vorsitzende der Waldenbucher SPD und frühere Kreis- und Gemeinderat Manfred Ruckh am frühen Morgen des 14. März gestorben ist. Obwohl wir von seiner Krankheit wussten, waren wir, wie er, zuversichtlich, dass er sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement am Ort und im Kreis würde fortsetzen können. Manfred Ruckh hinterlässt eine große Lücke.

 

Ein ausführlicher Nachruf folgt.

 

Der Vorstand des Ortsvereins Waldenbuch



 

10.03.2020 in Gemeinderatsfraktion

Waldenbuch - Aus dem Gemeinderat

 

Innenentwicklung - Schritt für Schritt

Laut Hauptsatzung der Stadt Waldenbuch handelt es sich beim Technischen Ausschuss neben dem Verwaltungsausschuss und dem Umlegungsausschuss um einen beschließenden Ausschuss, der selbständig an Stelle des Gemeinderats entscheidet.

Zu seinen Schwerpunktaufgaben zählt auch die Zulassung von Ausnahmen und die Erteilung von Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans (§ 31 BauGB). So stand diesmal auch ein Bauantrag für ein Bauvorhaben im Glashütter Täle auf der Tagesordnung der TA-Sitzung vom 3. März 2020, wo ein seit vielen Jahren leerstehendes Wohnhaus aus den 1950iger Jahren durch den Bau eines Dreifamilienhauses ersetzt werden soll.

Wir tragen somit den Vorgaben des Baugesetzbuches (§1 Abs.5 BauGB) Rechnung, wonach der zukünftige Flächenbedarf verstärkt durch die Nutzung von innerörtlichen und bereits erschlossenen Flächen gedeckt werden soll. Andererseits wirkt eine solche Maßnahme auch der seit Jahren anhaltenden rückläufigen Einwohnerentwicklung in der Glashütte entgegen. Belief sich die Einwohnerzahl im Jahr 1991 noch auf 789 Bewohner, damals trat der Bebauungsplan Sommerhauweg in Kraft, so liegen wir per Ende 2019 bei 673 Einwohner – ein Rückgang um runde 15 Prozent. Der TA hat dem Bauantrag zugestimmt.

Als etwas komplizierter erwies sich ein Bauantrag im Liebenäckerweg im Bereich des Bebauungsplans Liebenau VI, der im Jahr 1998 in Kraft getreten ist. Dort soll ein aus den 1930iger Jahren stammendes Wohnhaus abgerissen und durch ein Mehrfamilienhaus mit neun Wohnungen ersetzt werden.

Die nach dem gültigen Bebauungsplan erforderlichen Stellplätze werden mit 14 Stellplätzen erreicht (9 WE x Faktor 1,5 = 13,5 Stellplätze).

Wer das aus Sandsteinen erstellte Gebäude kennt, mag den Abriss zwar bedauern, da aber keine denkmalschutzrechtlichen Hinderungsgründe vorliegen, liegt die Entscheidung für den Abbruch des Hauses allein beim Eigentümer.

Erschwerend kommt noch der Umstand hinzu, dass die Fraktion der Freien Wähler in der Gemeinderatssitzung vom 18. Februar 2020 mittels eines Antrags einen Aufstellungsbeschluss inclusive Veränderungssperre erwirken wollten, obwohl bereits 90 Prozent der Grundstücke bebaut sind.

Hintergrund war wohl, die für diesen Bebauungsplan festgesetzte Stellplatzverpflichtung von 1,5 Stellplätze pro Wohnung auf 2,0 Stellplätze zu erhöhen.

Wir als SPD-Fraktion sehen keinen Sinn darin, wegen noch drei unbebauter Grundstücke ein derart aufwendiges und auch mit Kosten verbundenes Verfahren auf sich zu nehmen, so wie es von Gesetzes wegen vorgeschrieben wäre. Wie das mit dem ohnehin dezimierten Personal im Bauamt bewerkstelligt werden soll, darüber hat man sich wohl keine bis wenig Gedanken gemacht.

Nach ausführlicher und teils kontrovers geführter Diskussion führte die abschließende Abstimmung bei 4 Ja-Stimmen und 4 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen zu dem Ergebnis, dem Vorhaben das gemeindliche Einvernehmen nicht zu erteilen. Es ging dabei im Wesentlichen um die Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans (z.B. Dachneigung 32 Grad statt 35 Grad oder Tiefgarage liegt teilweise außerhalb der Baugrenze etc.), ein Vorgang, der bei nahezu allen Bauanträgen gang und gäbe ist. Wir hielten die Abweichung bei Abwägung aller betroffenen Belange (z.B. Schaffung von zusätzlichem Wohnraum) als städtebaulich für vertretbar.

Jetzt liegt die Entscheidung bei der zuständigen Baurechtsbehörde beim Landratsamt Böblingen. Sollte dort festgestellt werden, dass der TA das nach dem Baugesetzbuch erforderliche Einvernehmen rechtswidrig versagt hat, hat die dortige Genehmigungsbehörde das fehlende Einvernehmen zu ersetzen.

Für die SPD-Fraktion

W. Keck

 

25.02.2020 in Allgemein

Waldenbuch- Rückblick auf die Einwohnerversammlung

 

Am 19. Februar fand im Waldenbucher Feuerwehrhaus eine gut besuchte Einwohnerversammlung statt. Entgegen mancher Meinung gab es noch einige freie Plätze!

Hauptthema des Abends war die geplante Verkehrskonzeption zur Entlastung des Stadtkerns. Neben der Stadtverwaltung hatten auch die Sprecher/innen der Fraktionen die Gelegenheit, ihre Positionen zu erläutern. Wir müssen zum Schutze der Umwelt und der Anwohnerinnen und Anwohner im Städtle Stau, Lärm und Abgase reduzieren!

Die gesamte Position der SPD-Fraktion, sowie einen Lageplan des Kreisverkehrs, finden Sie hier

Anschließend gab es viele Fragen und Anregungen aus der Einwohnerschaft. Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger sah einen dringenden Handlungsbedarf seitens der Stadt und begrüßte das Gesamtkonzept, - nicht zuletzt aufgrund der positiven Erfahrungen mit den vorhandenen Kreisverkehren. Allerdings gab es wichtige Änderungswünsche.

Ganz besonders das Thema „Kreisverkehr am Farrenstall“ wurde kontrovers diskutiert. Ein strittiger Punkt stellt dabei insbesondere die Einmündung der Echterdinger Straße in die alte B 27 dar. Wie der beigefügte Plan zeigt, ist eine direkte Anbindung der Echterdinger Straße an den Kreisverkehr aus Platzgründen bisher nicht möglich. Auch die dann wegfallende Möglichkeit, an der Kronenbrücke nach links in die (verkehrsberuhigte) Nürtinger Straße abzubiegen, stößt teilweise auf Kritik.

Zu beiden Punkten gab es viele konstruktive Vorschläge – auch schon vor und weitere nach der Einwohnerversammlung. Wir meinen, diese beiden Punkte sollten von den Verkehrsplanern noch einmal intensiv geprüft werden! Dazu benötigt es zudem die Zustimmung des Landes, da es sich bei der Stuttgarter Straße und der Nürtinger Straße um Landesstraßen handelt.

Als nächster Schritt soll der gesamte Verkehrsablauf mit Hilfe einer Computersimulation getestet werden – gleiches gilt für die von den Grünen vorgeschlagene Ampellösung an der Esso-Tankstelle.

Gegen Ende der Einwohnerversammlung wurden noch im Schnelldurchlauf die aktuellen Entwicklungen in Waldenbuch erläutert. Hier äußerten insbesondere die Bewohner/innen des Weilerbergs ihre Bedenken vor langen Umwegen während der Baumaßnahmen. Wir werden uns dafür einsetzen, dass zumindest eine Fahrspur stets offen gehalten wird, um lange und unter Sicherheitsaspekten heikle Umwege zu vermeiden! 

Wir danken allen Bürgerinnen und Bürgern für eine sachliche und faire Diskussion und das Einbringen eigener Vorschläge! Und bitte engagieren Sie sich weiterhin für die Zukunft unserer Stadt!

Für die SPD-Fraktion

Ingrid Münnig-Gaedke

 

 

 

18.02.2020 in Allgemein

Resolution des Parteivorstands

 

Konsens der Demokrat*innen
Seit 1949 erfüllen die demokratischen Parteien den Auftrag unseres Grundgesetzes. Zum Grundkonsens der Bundesrepublik Deutschland gehört es als Lehre aus dem verbrecherischen NS-Regime und dem Scheitern der Weimarer Republik, dass Demokraten keine gemeinsame Sache mit den Feinden der Demokratie machen.

Unsere heutige Demokratie wird von rechten Populisten und gewalttätigen Neonazis herausgefordert. Über den Punkt "Wehret den Anfängen" sind wir längst hinaus. Der Rechtsterror des NSU, der Mord an Walter Lübcke, der Anschlag auf die Synagoge in Halle, Morddrohungen gegen Kommunalpolitiker, Ehrenamtliche und Abgeordnete, der anwachsende Antisemitismus, Angriffe auf Journalisten sowie das Erstarken rechtsradikaler Parteien sind dafür deutliche Zeichen.
Wir sind fest entschlossen, unsere freiheitliche und offene Gesellschaft mit allen Mitteln des Rechtsstaates und der Demokratie zu behaupten. Wir wissen, dass wir dabei auf eine sehr große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger und eine aktive Zivilgesellschaft zählen können.

Wir als demokratische Parteien stehen dafür besonders in der Pflicht. Durch unser
tägliches politisches Agieren sowie im demokratischen Wettbewerb und im Umgang
untereinander wollen und müssen wir die Demokratie stärken.
Die gemeinsame Wahl eines Ministerpräsidenten in Thüringen durch FDP, CDU und AfD war eine unverzeihliche Grenzüberschreitung, die weit über den Freistaat hinaus unsere Demokratie belastet.
Regierungsbildungen und politische Mehrheiten in unserem Land dürfen nicht durch die Stimmen der AfD zustande kommen.

SPD Parteivorstand

   
 

18.02.2020 in Gemeinderatsfraktion

Waldenbuch- Aus dem Gemeinderat

 

In der letzten Sitzung des Verwaltungsausschusses berichtete die Leiterin der Waldenbucher Musikschule, Susanne Götz, über das abgelaufene Jahr 2019 und gab einen Ausblick auf das Jahr 2020. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht das 40. Jubiläum unserer Musikschule. Das Jubiläumsjahr begann am 15. September 2019 mit einem beeindruckenden Wandelkonzert und wird am 14. Juli 2020 mit einer öffentlichen Finnissage enden. Weitere spannende Angebote für Schüler/innen und Erwachsene stehen auf der Tagesordnung. Der technische Ausschuss hat in seiner Sitzung am 4. Februar wichtige Maßnahmen zur Sanierung des historischen Gebäudes, des "Alten Pfarrhauses", beschlossen, insbesondere zur Erneuerung der Heizungsanlage.

Wir sind stolz, dass wir in Waldenbuch eine so hervorragende Einrichtung haben und wünschen der Musikschule weiterhin viel Erfolg!

 

Auch die Volkshochschule stellte ihre Arbeit im Verwaltungsausschuss vor. Der Leiter der VHS Böblingen/Sindelfingen, Dr. Christian Fiebich, konnte von zunehmenden Teilnehmerzahlen und neuen Formaten berichten. Insbesondere digitale Formate wie Webinare oder Web-Vorträge kommen in der Bevölkerung gut an. Wir freuen uns, dass die Einführung der Umsatzsteuer auf Bildungsangebote - nicht zuletzt durch unseren Protest - verhindert werden konnte. Außerdem konnte mit entsprechendem Druck auf die grün-schwarze Landesregierung erreicht werden, dass sie die Forderung der Enquete-Kommission, die Förderung der Weiterbildung mindestens auf das Niveau des Bundesdurchschnitts anzuheben, in diesem Jahr umsetzt.

Damit sind wichtige Bausteine für die persönliche und berufliche Weiterbildung unserer Bürgerinnen und Bürger gesetzt worden.

Ingrid Münnig-Gaedke

 

16.02.2020 in Gemeinderatsfraktion

Radwegekonzept in Waldenbuch

 

In der letzten Sitzung des Technischen Ausschusses stand u.a. auch das Thema „Förderung des Radverkehrs in Waldenbuch“ auf der Tagesordnung, wo es vornehmlich um die Einrichtung von Radschutzstreifen ging. Ein für uns nicht ganz unbekanntes Thema. Es sind auf den Tag fast acht Jahre her, die Sitzung fand am 14. Februar 2012 statt, dass sich der Gemeinderat mit einem entsprechenden Antrag der SPD-Fraktion beschäftigt hat. Es sollte geprüft werden, ob die Einrichtung eines Radschutzstreifens auf der Bahnhofstrasse zwischen Einmündung Schlossgartenstrasse und Wanderweg Glashütte möglich wäre. Unser Antrag wurde im Wesentlichen damit begründet, dass auf dieser Strecke der Museumsradweg von Nürtingen nach Weil der Stadt verläuft. Dem Antrag wurde damals nicht stattgegeben, da die Errichtung von Radschutzstreifen außerorts aus rechtlichen Gründen nicht zulässig ist. Zwischenzeitlich hat sich diesbezüglich einiges geändert. So wird es - wie die Filderzeitung in ihrer Ausgabe vom 20.11.2019 berichtete - in diesem Jahr auf der Strecke zwischen Plattenhardt und der Burkhardtsmühle einen Modellversuch mit einem Radschutzstreifen geben. Der Schutzstreifen soll bergaufwärts Richtung Plattenhardt angelegt werden. Somit bestünde nach der neuen Rechtslage auch für uns die Möglichkeit, zwischen dem Ortsausgang beim Penny-Markt und dem Ortseingang Glashütte im Rahmen eines solchen Modelversuchs beidseitig Schutzstreifen anzulegen – vorausgesetzt, wir erhalten vom Verkehrsministerium Baden-Württemberg die dazu erforderliche Genehmigung. Nach eingehender Diskussion hat der Technische Ausschuss beschlossen, ab dem Lidl-Parkplatz bis zum Ortseingang Glashütte beidseitig einen Radschutzstreifen anzulegen. Schutzstreifen für Radfahrer, die auf der Fahrbahn mit einer gestrichelten Linie markiert sind, dürfen andere Verkehrsteilnehmer kurzzeitig befahren. Etwa, um einem entgegenkommenden Fahrzeug auszuweichen. Auf Schutzstreifen darf aber nicht geparkt werden. Da der Schutzstreifen aber erst unterhalb des Lidl-Parkplatzes beginnen wird, hält sich der Wegfall von Parkflächen in Grenzen.

Der im Zuge der Umsetzung des Verkehrskonzeptes vorgesehenen  Festsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h auf der Echterdinger Straße im Teilstück (130 Meter) zwischen der Kronenkreuzung und dem Farrenstall können wir zustimmen, da dort eine höhere Geschwindigkeit ohnehin kaum möglich ist.

Für die SPD-Fraktion

W. Keck

 

27.01.2020 in Allgemein

Waldenbuch - Wohnbau Innenentwicklung weiter im Blick

 

Das zurückliegende Jahr wurde unter anderem durch eine Reihe an Bau- und Planungsprojekten geprägt. So beschäftigte sich der Technische Ausschuss in seiner Sitzung am 14. Januar dieses Jahres mit der weiterentwickelten Planung von Wohngebäuden auf dem Gelände der früheren Schreinerei Schick in der Liebenau. Dort ist der Bau von drei Mehrfamilienhäusern mit 25 Wohneinheiten und 38 PKW-Stellplätzen vorgesehen. Wir begrüßen diese Maßnahmen und denken, dass sich die Planung in die vorhandene Bebauung gut einfügen wird. Mit dem Abbruch der Bestandsgebäude wurde ja zwischenzeitlich schon begonnen.

Somit findet das zurzeit aktuelle Thema Innenentwicklung auch in Waldenbuch seinen Fortgang. Auf diesem Gebiet wurde bzw. wird mit bereits vollendeten oder noch laufenden Projekten wie dem Kronequartier (11 WE), Volksbankareal (24 WE), Im Gaiern 9 (12 Wohneinheiten), Panoramabögen (30 WE), Stadtbau Weilerberg 7/9 (8 WE), Wolf Häuser auf dem Restareal Lidl (28 WE), ehemalige Aral-Tankstelle in der Stuttgarter Strasse (16 (WE) und der vorgesehenen Sanierung von Gebäuden in der Vorderen und Hinteren Seestraße mit voraussichtlich 13 Wohneinheiten noch weiterer Wohnraum geschaffen.

SPD-Fraktion

W. Keck

 

13.01.2020 in Fraktion

Neujahrsempfang der SPD in Waldenbuch

 

Am 11. Januar fand der traditionelle Neujahrsempfang der Waldenbucher SPD zum 38. Mal statt!

Im wie immer voll besetzten Forum der Oskar-Schwenk-Schule begrüßte die SPD-Fraktionsvorsitzende im Waldenbucher Gemeinderat, Ingrid Münnig-Gaedke, die Gäste, u.a. unseren SPD-Bundestagsabgeordneten, Dr. Nils Schmid,  und gab einen kurzen Rückblick auf das kommunalpolitisch ereignisreiche Jahr 2019. Im Anschluss vertiefte Walter Keck die Themen Stadtentwicklung, Handel und Verkehr und appellierte erneut an die Fraktionen der Grünen und Freien Wählern sich den notwenigen Maßnahmen zur Verkehrsinfrastruktur nicht zu verschließen. Gemeinderat Ferdinando Puccinelli führte mit einem Gedicht von Wilhelm Busch in die Themen Schule, Kindergarten und Jugend sowie die Blaulichtorganisationen ein und endet mit einem leidenschaftlichen Plädoyer für ein Engagement jedes einzelnen für die Gemeinschaft.

Der Hauptredner des Abends, Dr. Gerd Kuhn, Wohnsoziologe und Stadtplaner erläuterte anhand wissenschaftlicher Untersuchungen Ursachen und Wirkung der aktuellen Wohnraumproblematik und gab Hinweise für die Zukunft des Bauens in der Gemeinde. Unten steht ein link der Sie zu seinem Vortrag führt.

 

Die ganze Veranstaltung wurde schwungvoll umrahmt vom Saxophonensemble der Musikschule unter der Leitung von Lukas Pfeil. Dafür ganz herzlichen Dank!

 

Mit den besten Wünschen für das Jahr 2020 beendet der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende, Harald Jordan, die Veranstaltung und leitete zum leckeren Buffet über.

 

Da die SPD-Fraktion sich über viele Jahre hinweg für einen Waldenbucher Bürgerbus eingesetzt hat und dieser nun endlich in den Regelbetrieb geht, war die diesjährige Spende für den Bürgerbusverein zur Deckung der laufenden Kosten bestimmt. Es kamen 405 Euro zusammen.

Herzlichen Dank an die Spender/innen!

 

Hier können Sie die Vorträge nochmals lesen

- Ingrid Münnig-Gaedke   - Begrüßung und Rückblick auf das Jahr 2019

- Walter Keck    -Stadtentwicklung

- Ferdinando Puccinelli   -Schule /Kita /Ehrenamt

- Dr. Gerd Kuhn   -Bezahlbares Wohnen

 

 

 

 

07.01.2020 in ?

Siegfried Schulz zum achtzigsten Geburtstag

 

 

Eine nachhaltige Stimme gegen das Vergessen

Am 28. Dezember feierte Siegfried Schulz seinen achtzigsten Geburtstag.

Als Lokalhistoriker, als Heimatforscher ist Siegfried Schulz, von Beruf Theologe und Lehrer, über die Grenzen der Stadt Waldenbuch hinaus bekannt. Zahlreiche Anregungen zur Erinnerungskultur verdankt ihm der Ort, man denke nur an den historischen Lehrpfad oder an die Stelen, die an markanten Stellen an Persönlichkeiten und Geschehnisse erinnern, oder an den Platz des Armen Konrad in Glashütte. Auch die Geschichtsfreunde Waldenbuch, die sich zweimal im Jahr über ihre Forschungen austauschen, gehen auf seine Initiative zurück.

Darüber hinaus hat sich Siegfried Schulz über Jahre in der praktischen Integration von Migranten und Geflüchteten engagiert und gehört, gemeinsam mit seiner Frau Anneliese, zu den Gründern des Waldenbucher Freundeskreises Flüchtlinge.

Sein Wirken als Autor hat den Lesern der Stadtnachrichten und seiner Buchveröffentlichungen viele Facetten der Heimatgeschichte nahegebracht und dem Vergessen entzogen. Über sein vielfältiges Engagement ließe sich noch viel sagen, was den knappen Platz überschreiten würde. Man darf mit Berechtigung sagen, dass Siegfried Schulz der Lokalgeschichte eine Stimme mit nachhaltiger Wirkung gab und gibt.

Die SPD Waldenbuch freut sich, Siegfried Schulz in ihren Reihen zu wissen. Auch hier setzt Siegfried Schulz Impulse. Die jährlichen Veranstaltungen zum Volkstrauertag, bei denen er den Gedenktag immer wieder in örtlicher Perspektive betrachtet, gehören zu den Höhepunkten des sozialdemokratischen Veranstaltungsreigens.

Die SPD Waldenbuch gratuliert Siegfried Schulz auf das Herzlichste und wünscht ihm für das neue Lebensjahrzehnt Gesundheit und die Energie, um seine Tätigkeit auf all den Feldern, die er bebaut, fortsetzen zu können!

 

24.12.2019 in Ortsverein

Weihnachtsgrüße aus Waldenbuch

 

Es ist Weihnachten, wir denken an die Herausforderungen im Jahr 2019, die zu meistern waren, an die Menschen, die unseren Alltag begleitet haben, an Momente des Glücks, genauso wie an Augenblicke der Betrübtheit. Und doch blicken wir voller Erwartungen auf das Neue, das vor uns liegt.

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürger erholsame und friedvolle Weihnachtstage.

SPD Ortsverein Manfred Ruckh, Vorsitzender und Harald Jordan, stellvertr. Vorsitzender

SPD Fraktion Ingrid Münnig-Gaedke, Walter Keck und Ferdinando Puccinelli

Manfred Ruckh

 

Unterstützung für die Jugendarbeit des DRK

Der SPD Ortsverein überbrachte dem DRK Waldenbuch den Erlös der Tombola von der Kalkofenhocketse 2018 von 300 Euro für die Jugendarbeit des DRK Waldenbuch.

Manfred Ruckh

 

16.12.2019 in Kommunalpolitik

Haushaltsberatungen in Waldenbuch

 

Gibt es doch noch eine Chance?

Nach der Ablehnung des stark veränderten Haushaltsplanentwurfs am 26.11.19 muss nun ein neuer Haushaltsplan erstellt werden und möglichst am 17.12.19 verabschiedet werden. Ein möglicher Kompromiss könnte die Verschiebung des Verkehrsgesamtkonzepts in die mittelfristige Finanzplanung sein. Damit bliebe mehr Zeit, noch weiter über die Details zu debattieren und mehr Klarheit über die in Aussicht stehenden Fördermittel zu bekommen.

Und nochmal zur Klarstellung: die Gesamtmaßnahme beträgt ca. 3 Mio. Euro, die geplante Kreditaufnahme lag bei 1,7 Mio. Euro, davon 1,6 Mio. für Grunderwerb!

Sicher ist, dass Handlungsbedarf besteht. Mit der reinen Ablehnung des Konzepts ist das Thema Verkehr in der Nürtinger/Echterdinger Straße nicht vom Tisch! Denn die Stadt ist verpflichtet, die Bushaltestellen barrierefrei zu machen und den neu gefassten Lärmaktionsplan umzusetzen. Außerdem ist die verkehrliche Situation vor Ehni und Bohnacker verbesserungsbedürftig. Auch wer den öffentlichen Nahverkehr stärken will, muss für einen raschen Verkehrsdurchfluss sorgen.

 

Eine Bürgerin schrieb uns:

„Seit September hat sich die Verkehrssituation noch verschlimmert. So musste ich neulich abends geschlagene fünf Minuten im Bus warten, bis wir an der Esso Tankstelle endlich eine Verkehrslücke fanden um in die Stuttgarter Straße  einzufahren.

 

Als Anwohner ist der Lärm und das Verkehrsaufkommen sehr stressig.“

Klar, wer „oben“ wohnt wie die meisten Gemeinderäte, steht „unten“ nicht im Stau, spürt den Lärm und die Abgase  nicht. Aber wir Gemeinderäte sind gewählt worden, um das Wohl aller Bürger/innen im Auge zu behalten und anstehende Probleme zu lösen und nicht, um sie auf die lange Bank zu schieben.

Ingrid Münnig-Gaedke

 

29.11.2019 in Kommunalpolitik

Chance vertan - Haushaltsberatungen in Waldenbuch

 

Seit nunmehr über zehn Jahre beschäftigen sich Stadtverwaltung und Gemeinderat mit der Realisierung eines „Gesamtverkehrskonzepts“ für Waldenbuch. So bereits in der Gemeinderatssitzung am 17.11.2009, wo es eine Fülle an Analysen, Plänen und Fallstudien zu beackern galt. Vornehmlich ging es damals um den Bau des sogenannten Brillenkreisels, wo es auch gegenteilige Meinungen gab – insbesondere was den Kreisel an der Weilerbergstraße betraf. Aus heutiger Sicht kann man sagen, eine richtige Entscheidung getroffen zu haben. Gleiches gilt für den Kreisel bei der Liebenau. Alle Kreisel funktionieren, warum soll dies beim vorgesehenen Kreisverkehr am Farrenstall nicht der Fall sein. Um die Situation an der Esso-Tankstelle zu entspannen, schlug Verkehrsplaner Dieter Stahl bereits damals einen weiteren Kreisverkehr an der Einmündung der Echterdinger Straße in die Stuttgarter Straße vor.

 

Ein Kreisverkehr sorgt für einen gleichmäßigeren Verkehrsablauf, da schon kleine Lücken im Verkehrsfluss zum Einfahren in den Kreisel genutzt werden können. Somit treten für die Verkehrsteilnehmer bei geringen und mittleren Verkehrsstärken, aber auch zu Spitzenverkehrszeiten, keine oder nur kurze Wartezeiten auf. An signalgeregelten Kreuzungen hingegen ergeben sich selbst bei geringen Verkehrsstärken Wartezeiten durch die Rotphasen. Natürlich ist das Ganze nicht zum Nulltarif zu bekommen, was die Fraktionen der Grünen und der Freien Wähler dazu bewog, durch entsprechende Haushaltsanträge das ganze Projekt zu entkernen bzw. ganz in Frage zu stellen.

Nach den vorliegenden Zahlen belaufen sich die Kosten auf 2.964.000 €, abzüglich der zu erwartenden Zuschüsse von Land und Landkreis wären bei der Stadt Kosten in Höhe von 2,2 Millionen € verblieben. Wie nun Baudirektor Andreas Klein vom Regierungspräsidium in der Sitzung am 26.11.2019 ausführte, erhält das Land Baden-Württemberg ab dem Jahr 2020 Finanzhilfen nachdem Gemeindefinanzierungsgesetz, mit denen der Bund Verkehrsinvestitionen in den Gemeinden unterstützt. Demnach ist der kommunale Anteil an den Gesamtkosten zusätzlich zu 50 % förderfähig. Es verbleiben also bei Stadt nur noch Kosten in Höhe von gut einer Mio €. Trotz dieser neuen Situation blieben Grüne und Freie Wähler bei ihrer Haltung und lehnten das Vorhaben – ohne Not – mit 11 zu 7 Stimmen ab. Eine aus unserer Sicht nicht nachvollziehender Beschluss, zumal an diesem Abend keine endgültige Entscheidung oder gar ein Baubeschluss getroffen worden wäre. Man hätte im weiteren Verlauf abwarten können, bis genauere Zahlen - auch was eventuelle Mittel aus dem Ausgleichsstock betrifft - auf dem Tisch liegen. So aber hat man nach unserer Auffassung eine große Chance vertan – leider. Weitsicht und kommunales Verantwortungsbewusstsein sehen anders aus.

 

Für die SPD-Fraktion

Walter Keck     

 

28.11.2019 in Allgemein

SPD-Gedenkveranstaltung zum Volkstrauertag

 

Gegen Gewalt

Auch die diesjährige Gedenkveranstaltung der SPD Waldenbuch anlässlich des Volkstrauertages fand eine erfreuliche Resonanz. Die stattliche Besucherzahl im Haus der Begegnung war ein Indiz dafür, dass entgegen mancher landläufiger Meinung das Gedenken an die Opfer von Kriegen und Gewaltherrschaft keine überlebte Angelegenheit ist, sondern angesichts der weltweiten Krisensymptome und Gewalterscheinungen aktuelle Relevanz besitzt. 

 

Referent der Gedenkveranstaltung war Siegfried Schulz, als Kenner der Waldenbucher Geschichte und durch viele Initiativen, u.a. auch in der Betreuung von Migranten, bestens bekannt. Einleitend hob er die Folgen von individuell erfahrener Gewalt hervor: „Gewalt beschädigt jene Lebensmitte und Lebenskraft, die unser Vertrauen in die Welt, in die Mitmenschen, auch in uns selbst garantiert, uns stärkt und hält und verlässlich leben lässt. Beschädigtes Urvertrauen kann zu langanhaltenden Traumata, zu Lebenszweifeln und Verzweiflung führen, gar zum Lebensüberdruss und Suizid.“

 

 

12.11.2019 in Ortsverein

Andreas Stoch in Waldenbuch - Rückblick

 

 

Er kam direkt aus Mannheim, wo er, der einstige Kultusminister von Baden-Württemberg, an der Verabschiedung einer Schulleiterin teilgenommen hatte, um dann  in Waldenbuch über die Lage der SPD zu referieren: Andreas Stoch, seit vergangenen November der Vorsitzende der Landespartei und Tag für Tag unterwegs, um mit den Menschen über seine politischen Vorstellungen zu diskutieren.

Vor dicht besetzten Reihen ging Andreas Stoch sogleich in medias res,: „Die Lage der SPD in Bund und Land.“ Er stieg tief ein in die Materie und blickte zurück in die Zeit von CDU-Kanzler Helmut Kohl und rollte anschließend das auf diesen folgende politische Tableau aus. Stoch skizzierte die Regierungsarbeit in Berlin, an der die SPD jahrelang als Koalitionspartner beteiligt war und mit Gerhard Schroeder bekanntlich in einer längeren Etappe selbst den Kanzler einer rot-grünen Regierung stellte.

„Und auch 2017 hat sich die SPD in die Verantwortung nehmen lassen“, betonte Stoch mit Blick auf die Groko. Man habe nicht wie andere das Parteiinteresse in den Vordergrund gerückt, sondern das Interesse der Bundesrepublik. Auch im Land habe die SPD so entschieden. „Die SPD hat Bund und Land viel gegeben, aber die Anerkennung der Leistung könnte größer sein“, meinte der Heidenheimer mit Blick auf die jüngeren Wahlergebnisse und die aktuellen Umfragen.

Verdienste  seien schön, aber die Menschen verlangten Antworten auf die sie bedrängenden Fragen von heute: „Daher müssen wir unsere Vision für die nächsten Jahre deutlich machen.“ Der Klimaschutz sei hochaktuell, doch stelle sich hier die Frage, wie wir Ökologie und Ökonomie miteinander versöhnen können, wie auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann schon betonte, und der sich damit völlig auf die Linie von Andreas Stoch begab, der gleich  noch mit einem verbreiteten Irrtum aufräumte: „Der Markt befriedigt nicht alle Bedürfnisse aller Menschen, das ist ein Irrtum des Marktliberalismus und seiner politischen Parteien.“ In Baden-Württemberg sei es zudem von entscheidender Zukunftsbedeutung, wie die Autoindustrie den Strukturwandel bewältige. Klimaschutz und Arbeit seien die alles beherrschenden Probleme der Gegenwart, wobei nicht Pauschalierungen angebracht seien, sondern Perspektiven durch konkrete Entwürfe, wie man sich auf das aus der globalen Welt herauswachsende Neue mit Hilfe der Digitalisierung und weiterer Zukunftstechnologien einstelle.

Die SPD sei bereit, sie wird sich, hob Stoch hervor, im Land auf eine erneute Regierungsbeteiligung ab dem Jahr 2021 einstellen und – ein Fazit mit Nachdruck-: „Die SPD hat allen Grund wieder selbstbewusster aufzutreten.“

Eine engagierte Diskussionsrunde schloss sich an die Ausführungen von Andreas Stoch an, bei der der SPD-Landesvorsitzende zeigte, dass er mit den politischen Problemen der Zeit  über den regionalen Horizont hinaus vertraut ist und es zu seinen Aufgaben rechnet, Optimismus und Zuversicht zu verbreiten.

Harald Jordan

 

29.10.2019 in Ortsverein

Andreas Stoch in Waldenbuch - Ehrungen

 

Andreas Stoch, unser Landesvorsitzender und Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag, besuchte am Mittwoch den 23. Oktober den SPD Ortsverein in Waldenbuch.  Ortsvereinsvorsitzender Manfred Ruckh und sein Stellvertreter Harald Jordan nutzten die Gelegenheit um Mitgliederehrungen durchzuführen.

Von links: stellv. Vorsitzender Harald Jordan, Bürgermeister Michael Lutz, Andreas Stoch, Wolfgang Berberich (40 Jahre Mitglied in der SPD) Dieter Müller ( Ehrenbrief der SPD ) Abraham Kustermann ( 50 Jahre ), Alfred Müssle ( 40 Jahre ), Vorsitzender Manfred Ruckh ( 40 Jahre ). Vorne: Hartmut und Rosi Drodofsky ( Ehrenbrief der SPD )

 

24.10.2019 in Allgemein

Erhard Eppler zum Gedenken

 
Erhard Eppler an seinem 90. Geburtstag

 

Die SPD Baden-Württemberg trauert um Professor Dr. Erhard Eppler. Der ehemalige Landesvorsitzende, Fraktionsvorsitzende und Bundesminister der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands ist heute im Alter von 92 Jahren in seiner Wahlheimat Schwäbisch Hall gestorben.

„Wir sind Erhard Eppler unendlich dankbar für das, was er uns alles gegeben hat. Er war eine herausragende Persönlichkeit der Sozialdemokratie, im Bund und in Baden-Württemberg, dessen Wertefundament und Prinzipientreue für uns wegweisend bleiben werden“, erklärte der SPD-Landes- und Fraktionsvorsitzende Andreas Stoch.

„Erhard Eppler war ein großer Vor- und Querdenker mit einer einmaligen intellektuellen Kraft. Er hat die deutsche Nachkriegsgeschichte wesentlich mitgeprägt. Unsere Gedanken sind bei seiner Frau Irene und der ganzen Familie.“

Mutig, inspirierend, scharfzüngig, wortgewaltig, asketisch, tief verwurzelt im christlichen Glauben – Erhard Eppler sei eine politische Ausnahmeerscheinung gewesen, die in hohem Verantwortungsbewusstsein und oft unbequemer Konsequenz die anstehenden Herausforderungen immer fest Blick hatte und auf den Punkt bringen konnte. Dies gelte gerade im Blick auf Epplers führende Rolle in der Friedens- und Umweltbewegung, aber auch seine mahnenden Worte zur Bedeutung öffentlicher Daseinsvorsorge oder zur „privatisierten Gewalt“ Anfang des neuen Jahrhunderts.

„Er war immer auf der Höhe der Zeit, wie es Willy Brandt von uns Sozialdemokraten so eindringlich eingefordert hat“, betonte Stoch. „Dabei hat er es anderen nicht immer leicht gemacht. Sich selbst aber auch nicht.“ Mit dem ehemaligen Bundeskanzler verband Eppler bekanntlich ein besonders inniges Verhältnis.

„Er war immer da, wenn man ihn um Rat und Tat fragte, bis ins hohe Alter. Bis zuletzt war er neugierig, mit großem Interesse an neuen Entwicklungen und an der Meinung und Einschätzung anderer“, so Stoch. „Wer ihn näher kannte, wusste auch um seine persönliche menschliche Zuwendung. Für mich selbst war er ein großes Vorbild bei meinem eigenen Weg in der SPD – und das wird auch so bleiben. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Wir werden ihn nie vergessen.“

SPD Landesvorstand

Waldenbucher Erinnerung

Zu seiner Zeit als Entwicklungshilfeminister im Kabinett von Willy Brandt kam Erhard Eppler auch nach Waldenbuch. Viele wollten sich den Aufritt des politisch exponierten Schwaben nicht entgehen lassen und sorgten am 13.November 1971 für eine voll besetzte Ritter-Sporthalle. In den Jahrzehnten danach blieb Erhard Eppler auch für die Waldenbucher Sozialdemokratie eine bedeutende, Orientierung gebende Persönlichkeit im politischen Geschehen sowohl im Land wie auch in der programmatischen Ausrichtung der Bundes-SPD.

Harald Jordan

 

16.10.2019 in Allgemein

Herzliche Glückwünsche für die AWO

 

Die SPD Waldenbuch gratuliert der AWO zum 100-jährigen Bestehen und dem AWO-Ortsverein Waldenbuch, Steinenbronn und Dettenhausen zum 70. Geburtstag!

 

An dieser Stelle sei auch an die Gründerin und erste Vorsitzende der AWO (1919-1933), die SPD-Abgeordnete Marie Juchacz, erinnert, die heute zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. Sie gehörte zu den Frauen, die in Deutschland gegen erbitterten Widerstand das Frauenwahlrecht erstritten. Und sie war die erste Frau, die eine Rede in der Weimarer Nationalversammlung hielt! Nach ihrer Rückkehr aus der Emigration nach Deutschland 1948 war sie bis zu ihrem Tod 1956 Ehrenvorsitzende der AWO.

Mehr Informationen unter: https://www.awo.org/ueber-uns/awo-historie/personen/marie-juchacz

 

Den Jubiläums-Veranstaltungen der AWO in Waldenbuch wünschen wir viel Erfolg!

 

 

17.09.2019 in Allgemein

Keine Umsatzsteuer auf Weiterbildung!

 

Das Bundeskabinett hat am 31. Juli einen Gesetzentwurf gebilligt, der die Umsatzsteuerbefreiung für Bildungsangebote neu sortiert. Die Steuerbefreiung soll nur noch für Angebote gelten, „mit denen Bildungsabschlüsse nachgeholt werden können oder die direkt dem beruflichen Fortkommen dienen“.

Damit würden auch die VHS-Angebote in Waldenbuch um 19% teurer, wie z.B. Englisch- oder Gesundheitskurse. Das halten wir für eine falsche Entscheidung! In Zeiten, in denen es immer wichtiger wird, sich ausreichend zu bewegen, sich mit der Digitalisierung des Alltags zu befassen, Fremdsprachen zu beherrschen oder echte Nachrichten von Fake-News unterscheiden zu können, dürfen solche Angebote auf keinen Fall verteuert werden!

Nicht nur der Präsident des Städtetags, der Mannheimer Oberbürgermeister Kurz, (SPD), sondern auch unser ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter Rainer Arnold wollen dieses Vorhaben stoppen: „Wenn eine Partei Bildungspartei sein will, muss Weiterbildung eher billiger werden anstatt teurer.“

Die Waldenbucher SPD sieht das ebenso und hat folgenden Beschluss gefasst:

„Der SPD Ortsverein missbilligt den Beschluss des Bundeskabinetts und fordert den Erhalt der Steuerbefreiung für alle Bildungsangebote!“

 

 

16.09.2019 in Ortsverein

SPD auf den Spuren der jungen Sophie Scholl

 

„Gemeinsam etwas unternehmen, Miteinander ins Gespräch kommen, Neues sehen, Geschichte verstehen “ ist das Motto des alljährlichen Ausflugs der Waldenbucher SPD, der in diesem Jahr als Gemeinschaftsaktion mit dem Ortsverein Dettenhausen stattfand.

Organisator Ulrich Doster durfte am vergangenen Samstagmorgen eine stattliche Teilnehmerzahl begrüßen und auf die Fahrt ins hohenlohische  Forchtenberg und nach Schwäbisch Hall begrüßen. In Forchtenberg war der Vater von Sophie Scholl in den Zwanziger Jahren Bürgermeister gewesen und im Rathaus wurde am 9.Mai 1921 die spätere Widerstandskämpferin geboren. Ihr war nur ein kurzes Leben beschieden, doch hat sie während der knappen Spanne von 22 Jahren ein Beispiel für tief fundiertes humanes Denken und Handeln gegeben.

 

05.09.2019 in Gemeindenachrichten

Schulbeginn – ein politisches Datum

 

Das nahende Ende der Ferien sorgt für das alljährliche Ritual der Medien, über Aspekte des Schulbeginns ausführlich zu berichten. Zunächst rückt die Sicherheit auf dem Schulweg in den Mittelpunkt. Die Experten von Polizei und Verkehrswacht raten, den Schulweg mit dem Nachwuchs zu üben, an markanten Stellen mahnen Banner die Autofahrer, das Tempo zu reduzieren, und schließlich geraten die Elterntaxis in den Fokus, weil sie vor den Schulen ein Chaos und dementsprechende Regelübertretungen befürchten lassen. Der öffentliche Raum wird  vom Thema Schule beherrscht.

 

28.08.2019 in Gemeindenachrichten

Hochwasserschutz im Kreis Böblingen

 

Hochwasserschutz ist wichtiger denn je…

 

Vor dem Hintergrund des Klimawandels gewinnt der vorsorgende Hochwasserschutz wieder vermehrt an Bedeutung. Dieser Tatsache Rechnung tragend führte die Landkreisverwaltung am 21. August 2019 eine Beckenrundfahrt durch, an der neben Mitgliedern der Kreisverwaltung auch Mitglieder des Kreistages und Bürgermeister teilnahmen.

 

09.08.2019 in Ortsverein

Nachruf Günther Löffler

 

Die Waldenbucher SPD trauert um Günther Löffler, der am 28. Juli im Alter von 91 Jahren gestorben ist. Günther Löffler stand seit der Jugendzeit den politischen Zielen der Sozialdemokratie nahe und war annähernd vier Jahrzehnte Mitglied der SPD.

 

30.07.2019 in Gemeinderatsfraktion

Rede von Elaine Rauhöft zur Verabschiedung aus dem Gemeinderat

 

Die neue Gemeinderatsfraktion der SPD in Waldenbuch besteht nur noch aus 3 Mitgliedern:

Ingrid Münnig-Gaedke, Walter Keck und Ferdinando Puccinelli

Sie werden weiterhin die Interessen der Bürgerinnen und Bürger Waldenbuchs vertreten und sich insbesondere für soziale  Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen!

 

26.07.2019 in Fraktion

Wechsel im Gemeinderat Waldenbuch

 

Wechsel im Gemeinderat

Am Dienstag, 23. Juli, wurde unsere SPD-Stadträtin Elaine Rauhöft für 10 Jahre Tätigkeit im Gemeinderat geehrt und erhielt die Ehrennadel des Gemeindetags.

SPD-Fraktion und SPD-Ortsverein gratulieren ihr zu dieser Auszeichnung!

Gleichzeitig wurden Elaine Rauhöft und Heidrun Rohse aus dem Gemeinderat verabschiedet, da die SPD bei den Wahlen 2 Sitze im Gemeinderat verloren hat.

 

Elaine Rauhöft hat sich immer ganz besonders für die Belange des Städtle und seiner Bewohner/innen eingesetzt. Sie war es auch, die sich als erste und vehement für den Erhalt der vorderen und hinteren Seestraße als „Kragen um die Altstadt“ stark gemacht hat! Das Städtle verliert mit ihr eine profilierte Fürsprecherin!

Auch den Waldenbucher Jugendlichen galt ihr großes Engagement sowie den Themen Wohnen und junge Familien. Sie hat sich für die Musikschule eingesetzt und für die Kinder und deren Betreuerinnen in den Kindergärten!

Ihre guten Ideen und ihr Engagement werden uns fehlen, aber auch ihr „englischer“ Humor!

Wir danken Elaine Rauhöft für 10 aktive Jahre für die Waldenbucher Bürgerinnen und Bürger!

Elaine Rauhöft verabschiedete sich mit einer sehr persönlichen und sehr politischen Rede, die viel positive Resonanz fand! Es war ihr Elexit!

 

 

Heidrun Rohse war 5 Jahre aktiv im Waldenbucher Gemeinderat tätig!

Ihre wichtigsten Themen waren der Einsatz Erneuerbarer Energien sowie der

Klima- und Artenschutz schon lange vor ihrem Eintritt in den Gemeinderat. Wichtig war ihr auch die Verschönerung Waldenbuchs und sie bekam viel Anerkennung für die herrliche Bepflanzung des Liebenaukreisels. Mit ihr als Biologin und Gartengestalterin geht dem Gemeinderat viel Wissen und Kompetenz verloren.

Darüber hinaus hat sich Heidrun Rohse für bezahlbaren Wohnraum, für gute Kinderbetreuung, sowie für das Mehrgenerationenwohnen, für Kultur, Sport und für die Altstadtsanierung eingesetzt.

Wir danken Heidrun Rohse für 5 Jahre aktive Gemeinderatstätigkeit!

 

04.06.2019 in Allgemein

Willy Brandt-Medaille für Manfred Ruckh

 

Anlässlich seines 70.Geburtstages wurde dem Waldenbucher SPD-Vorsitzenden Manfred Ruckh die selten vergebene Willy Brandt-Medaille verliehen. Vorstand und Gemeinderatsfraktion hatten die Auszeichnung gemeinsam und einstimmig beantragt.

Wie es im Begleittext der Urkunde heißt, werden damit die treue Verbundenheit zur SPD und das außergewöhnliche, langjährige Engagement für die Partei gewürdigt. Manfred Ruckh leitet nicht nur mit Verve den lokalen Ortsverein, sondern ist auch als Mandatsträger mit Leidenschaft am Werk.

Der Bundestagsabgeordnete Nils Schmid und die Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Ingrid Münnig-Gaedke, überreichten dem Jubilar die Medaille mit den besten Wünschen für die weitere politische Laufbahn. Im Rahmen der Geburtstagsfeier im Saal der Katholischen Betriebsseelsorge Böblingen hoben zahlreiche Redner insbesondere das Soziale als Leitmotiv für das zwischenmenschliche und politische Wirken von Manfred Ruckh hervor.

Harald Jordan